«Die Geisterphotographie» von Carl Albert Loosli

Eine Detektivgeschichte nach Sir Arthur Conan Doyle. Miss Webster lässt eine Photographie von sich anfertigen. Doch auf jedem Bild steht neben ihr ein Mann - mit einem Dolch in der Hand. Und zwar nicht irgendein Mann, sondern ihr Verlobter! Ein Fall für den Meisterdetektiv Harlock Shelmes.

Carl Albert Loosli, aufgenommen ca. 1935
Bildlegende: Carl Albert Loosli, aufgenommen ca. 1935 A. Friedli

Man merkt es schon: «Die Geisterphotographie» orientiert sich an Conan Doyle und seinen Sherlock Holmes. Geschrieben hat die Geschichte niemand geringeres als der Schweizer Autor Carl Albert Loosli («Die Schattmattbauern»). 1908 hatte er in einem Zeitungsartikel die aufkommende Kriminalliteratur verteidigt, gegen Vorwürfe von «Schund» bis «gefährlich». Und dabei ganz besonders Doyle. Noch im selben Jahr ist Loosli zur Tat geschritten und hat selbst einen Krimi geschrieben, eben die «Geisterphotographie»: Eine - ziemlich lustige - Parodie auf Holmes, aber gleichzeitig eben auch eine klassische Detektivgeschichte.

Mit: Michael Wittenborn (Harlock Shelmes), Martin Engler (Doktor Lawson), Klaus Brömmelmeier (Leutnant Black) und Judith Wipfler (Miss Webster)

Musik: Hans Koch - Tontechnik: Jack Jakob - Hörspielfassung und Regie: Stephan Heilmann - Produktion: SRF 2007 - Dauer: 42'

Redaktion: Wolfram Höll