«Die Kameliendame» von Clemens Schönborn

Marguerite Gautier, die Kameliendame, Violetta Valéry, La traviata: Wer war die Frau, der halb Paris zu Füssen lag? Die aus Liebe Geld machte? Das Hörspiel «Die Kameliendame» ist ein so lustvolles wie lustiges Porträt, mit einem Schuss Kapitalismuskritik und einer Menge Opernarien.

Anna Netrebko als Violetta Valery in der Oper «La Traviata» von Giuseppe Verdi an den Salzburger Festspielen.
Bildlegende: Anna Netrebko als Violetta Valery in der Oper «La Traviata» von Giuseppe Verdi an den Salzburger Festspielen. Keystone

Marie Duplessis (1824-1847) ist das historische Vorbild der Kameliendame. Aus der Bauerntochter, aus der späteren Dienstmagd, Wäscherin und Putzfrau wurde alsbald die begehrteste Kurtisane von ganz Frankreich. Sie lernte Lesen und Schreiben, Klavier und Konversation, sie pflegte Umgang mit Franz Liszt, Théophile Gautier und Alexandre Dumas dem Jüngeren. Dumas war es dann auch, der ihr mit dem Roman «Die Kameliendame» ein Denkmal setzte, das später als Vorlage für Verdis Oper «La traviata» diente.

Mit: Sophie Rois (Marguerite Gautier), Bernhard Schütz (Nestor), Kai-Ingo Rudolph (Armand), Ulrich Voss (Baron de Giray), Mex Schlüpfer (Crevel) u.v.a.

Musik: Max Knoth - Regie: Clemens Schönborn - Produktion: WDR 2013 - Dauer: 44'

Clemens Schönborn wurde 1967 im deutschen Duisburg geboren. Nach dem Regiestudium an der Filmhochschule Konrad Wolff in Babelsberg etablierte er sich als Autor und Regisseur für Film, Bühne und Hörfunk. Immer wieder arbeitet Schönborn mit der Schauspielerin Sophie Rois zusammen, so auch in seinem Kinofilm «Frau Phyllis» und dem Hörspiel «Die Kameliendame».

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Redaktion: Wolfram Höll