«Drei Monate danach» von Alain Franck

Das psychologische Kammerspiel war die bevorzugte Form des französischen Hörspiel- und Drehbuchautors Alain Franck. Subtile Dialoge, überraschende Wendungen, dunkle Geheimnisse – Franck sorgt für Spannung, die zum Hinhören zwingt. So auch im Fall einer seit drei Monaten spurlos verschwundenen Frau.

Peter Arens während Dreharbeiten, 1968.
Bildlegende: Peter Arens während Dreharbeiten, 1968. Keystone

Die beiden Freunde Philippe und Daniel haben dieselbe Frau geliebt. Sie hat sich vor Jahren für Philippe entschieden und ihn geheiratet. Daniel hat diese Tatsache respektiert. Doch es ist keine glückliche Ehe geworden. Und jetzt ist die Frau verschwunden. Ist sie weggelaufen und untergetaucht? Oder hat sie jemand ermordet?

Daniel sucht seinen Freund in dessen Landhaus auf und konfrontiert ihn mit der Situation. Er stösst auf Widersprüche. Doch Philippe, der gewiefte Strafverteidiger, lässt ihn geschickt ins Leere laufen. Vorerst 

Mit: Peter Arens (Philippe), Wolfgang Stendar (Daniel)

Aus dem Französischen von Maria Frey - Tontechnik: Willy - Helbig, Irmgard Bichler - Regie: Robert Bichler - Produktion: SRF 1973 - Dauer: 50'

Redaktion: Reto Ott