«Eine Leiche im Hafen» von Hidden Shakespeare

Seit mehr als 20 Jahren unterhält das Improvisationstheater «hidden shakespeare» mit seinen virtuos-spontanen Bühnenkreationen das Publikum. Inspiriert von den Vorschlägen der Zuschauer entwickelte die Truppe im letzten Herbst nun erstmals ein Live-Krimi-Hörspiel: einzigartig und nicht wiederholbar.

Das Improvisations-Ensemble Hidden Shakespeare
Bildlegende: Das Improvisations-Ensemble Hidden Shakespeare Lutz Jäkel

Wenn die fünf Schauspieler mit ihrer musikalischen Begleitung voller Energie auf die Bühne kommen, dann entwickeln sie aus den Stichworten des Publikums ganze Dramen, Kurzfilmszenen, Gedichte, Songs. Und das alles ohne Skript, aber dafür mit tausend aus dem Stegreif entwickelten Ideen.

An den letztjährigen Hörspieltagen der ARD in Karlsruhe wagten sich die schlagfertigen und pointensicheren Improvisationskünstler nach dem Motto «Unerhört spontan» zum ersten Mal an ein Kriminalhörspiel mit Live-Musik und Live-Geräuschen.

Die Vorgaben des Publikums im Saal waren die, dass der Fall im Hamburger Hafenmilieu spielen und dass die Ermittlerin eine Frau sein soll. Ihr Name: Sara List. Ihre Methode: Erriechen. Ihr Hobby: über glühende Kohlen Laufen.

Mit: Mignon Remé, Kirsten Sprick, Rolf Claussen, Thorsten Neelmeyer und Frank Thomé

Aufzeichnung vom 10. November 2017 im ZKM, Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.

Produktion: SR/SWR/SRF 2017 - Dauer: 51'

Redaktion: Reto Ott