«Hechtsommer» von Jutta Richter

Annas Mutter hat Tränen in den Augen. Sie erzählt, dass Gisela, die Mutter von Daniel und Lukas sehr krank ist. Krebs. Anna, Lukas und Daniel sind beste Freunde und Nachbarskinder. Wie gehen die Kinder mit dem nahenden Tod um? Wie damit, dass die Veränderungen ihr sommerliches Leben bedrohen?

Hecht
Bildlegende: (Symbolbild) (Symbolbild)

Morgens im Schulbus stecken die anderen Dorfkinder die Köpfe zusammen. Das gibt eine Rauferei, der Busfahrer schimpft, die Kinder wissen immer noch nicht genau, was da eigentlich los ist. Daniel und Lukas glauben, wenn sie den Hecht im Burggraben fangen können, wird ihre Mutter wieder gesund. Sie üben mit Weissbrot und Kescher, mit Senke und Köderfischen. Der Sommer scheint ewig.

«Die Zeit» schrieb über «Hechtsommer»: Der verführerische Zauber von Jutta Richters Erzählung trifft den Leser wie ein unversehens herbeigewehtes Lied, wie ein lange nicht mehr geträumtes Bild...» Diesen Zauber, die Leichtigkeit und die Traurigkeit findet man auch im Hörspiel.

Mit: Anna Thalbach (Erzähler), Nina Petri (Mutter), Celine Voigt (Anna), Davide Brizzi (Daniel), Tobias Klausmann (Lukas), Dorothea Gädecke (Gisela), Gregor Höppner (Peter), Stefanie Baekler (Anna-Sophia), Philipp Fuchs (der kleine Bruder von Klaus Stelter), Bert Stevens (Busfahrer)

Musik: Mike Herting - Tontechnik: Günther Kaspar - Regie: Petra Feldhoff - Produktion: WDR 2004 - Dauer: 51'

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Redaktion: Margret Nonhoff