«Heidi Heimat» von Robert Schoen

Was hat «Heidi» von Johanna Spyri mit Mariam aus Somalia oder Irina aus Usbekistan zu tun? Sie beide und viele andere Immigrantinnen und Asylbewerber haben dem Hörspielautor Robert Schoen einen Heidi-Film nacherzählt. Eigene Wünsche und Sehnsüchte spiegeln sich. Es geht um Heimat und Heimweh.

Bildlegende: zVg Graubünden Tourismus

Johanna Spyris weltberühmter Roman wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt und später durch zahlreiche Verfilmungen zusätzlich bekannt gemacht. Wie relevant die Figur der Heidi und ihr Heimweh auch heute im 21. Jahrhundert noch sein kann, zeigt das Hörspiel «Heidi Heimat» von Robert Schoen: «Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, sehen die Heidi-Geschichte mit anderen Augen und lassen uns daran teilhaben. Ein akustischer Versuch über das Fremde im scheinbar Vertrauten.»

Musik: Stimmhorn, Erika Stucky & Sina, Noldi Alder, u.a.

Regie: Robert Schoen

Produktion: HR 2013

Dauer: 49'

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Robert Schoen, 1966 in Berlin geboren, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für das Radio. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, den er 2011 für «Schicksal. Hauptsache Schicksal» erhielt.