«Leutnant Gustl» von Arthur Schnitzler

Leutnant Gustl gerät nach einem Konzert im Gedränge an einen ihm bekannten Bäckermeister, der ihn beim Streit um den Vortritt als «dummen Bub» bezeichnet. Gustl ist in seiner Ehre verletzt.

Aber der soziale Unterschied verwehrt ihm Satisfaktion, mit einem Bäckermeister kann man sich als Offizier nicht duellieren. Es bleibt nur noch der Selbstmord.

Gustl irrt durch seine letzte Nacht. Am Morgen geht er in ein Café, nimmt sein letztes Frühstück ein und vernimmt vom plötzlichen Tod des Bäckermeisters, der also die schmachvolle Ehrverletzung mit in sein Grab nimmt. Gustl kann weiterleben.

Mit Herbert Rhom, Karl Maldek, Josef Schwarz, Lisi Mangold und Alexander Malachovsky

Regie: Raoul Wolfgang Schnell - Produktion: Bayerischer Rundfunk, 1976 - Dauer: 66'

Redaktion: Claude Pierre Salmony