«S isch alles relativ» von Alan Ayckbourn

Die Pantoffeln unter Ginnys Bett haben Grösse 43, Greg trägt aber Grösse 42. Das kann einen Mann ganz schön misstrauisch machen. Oder gibt es dafür eine ganz einfache Erklärung? Die Antwort lautet: Nein.

Trudi Roth (2003)
Bildlegende: Trudi Roth (2003) Archiv SRF

In Alan Ayckbourns vergnüglicher Komödie treffen zwei Paare aufeinander, die mehr miteinander verstrickt sind, als es ihrem Liebesglück guttut: Ginny und Greg kennen sich seit drei Wochen und lieben sich. Greg will heiraten, Ginny auch, aber nicht sofort. Doris und Philip sind schon verheiratet. Schon länger. Es steht nicht zum Besten. Dass Philip Ginnys Ex-Lover ist, macht die Sache auch nicht einfacher. Und so jagt ein Missverständnis das nächste, die Situation wird immer komplizierter – und lustiger.

«S isch alles relativ» (Originaltitel: «Relatively Speaking») war Ayckbourns erster grosser Erfolg. Das Theaterstück hatte 1965 Premiere. Heute ist der mehrfach ausgezeichnete Autor einer der erfolgreichsten und produktivsten Dramatiker Grossbritanniens.

Mit: Matthias von Spallart (Greg), Gaby Gasser (Ginny), Fritz Lichtenhahn (Philip), Trudi Roth (Doris)

Mundartfassung und Regie: Hans Hausmann - Produktion: SRF 1977 - Dauer: 51'

Das Hörspiel kann bis am 21.11.2018 nachgehört werden.

Redaktion: Julia Glaus