«Schwere Gewässer» von Henry Slesar

Der «perfekte Mord». Man sagt, es gibt ihn nicht. Owen Layton ist da anderer Meinung. Sein Rezept heisst: Transatlantisches Paradoxon.

Symbolbild
Bildlegende: Symbolbild Colourbox

Eine Seereise von Kontinent zu Kontinent dauert wesentlich länger als eine entsprechende Flugreise. Diesen Umstand, eben das ‹transatlantische Paradoxon›, macht sich Owen Layton zunutze, um sich kaltblütig seiner verhassten Ehefrau zu entledigen. Laytons jüngerer Bruder Gerald, ein Bohémien, dessen Herz (fast) nur für die holde Weiblichkeit schlägt, spielt dabei eine wichtige Rolle.

Mit: Peter Ehrlich (Owen Layton), Rainer Zur Linde (Gerald Layton), Barbara Giesecke (Harriet Layton), Meike Sang (Sheila Ross), Winfried Görlitz (Douglas Denton), Paul Felix Binz (Schiffsoffizier), Ivor Murillo (Mr. Pawkins), Klaus Seidel (Leutnant Farley), Charles Benoit (Garçon), Susi Aeberhard (Lautsprecherstimme), Georges Wettstein (Erzähler)

Musik: Willy Bischof mit der Gruppe Tetragon - Übersetzung und Regie: Klaus W. Leonhard - Produktion: SRF 1976 - Dauer: 50'

Henry Slesar (1927 2002) wuchs in New York als Sohn jüdischer Einwanderer aus der Ukraine auf. Bereits mit 17 Jahren arbeitete er erfolgreich als Werbetexter. 1964 gründete er seine eigene Agentur, Slesar & Kanzer, und 1974 eine weitere, Slesar & Manuela. Ab 1955 lernte die Welt ihn als äusserst produktiven Thriller-, Krimi-, Mystery- und Science Fiction-Autor schätzen.

Sein Werk umfasst sechs Romane, rund 500 Kurzgeschichten sowie 55 Hörspiele, ausserdem war er auch an mehr als 50 Drehbüchern beteiligt. Dutzenden seiner Kurzgeschichten begegnet man in der beliebten Gruselreihe «Schreckmümpfeli» von Radio SRF. Slesar ist ein raffinierter Geschichtenerzähler. Und einer, der mit Humor und Selbstironie gesegnet ist.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir dieses Hörspiel nur während 7 Tagen zum Nachhören anbieten.

Redaktion: Isabel Schaerer