«Start- und Landebahn» von Dirk Laucke und David Richter

Kursdorf, ein Ort zwischen Leipzig und Halle, liegt eingeschlossen zwischen den Start- und Landebahnen eines Flughafens, der Autobahn und einer ICE-Strecke. Nur wenige Häuser sind noch bewohnt.

Bildlegende: Colourbox

Auch in Darius' Häuschen steht das Kinderzimmer inzwischen leer, und von der anderen Hälfte des Bettes spürt er nur noch in seinen Albträumen die Tritte der Ex.

Aber diese Geschichte wäre keine richtige Geschichte, wenn der Gepäckwagenschieber Darius sich am Flughafen nicht in Jenny, die Frau vom Check-in mit den schönen, aber schwachen Augen, vergucken würde.

Ihre sechs Dioptrien stehen dem Traum, Flugbegleiterin zu werden, definitiv im Weg. Darius findet die Laser-Behandlung eine gute Idee. Aber Jenny sieht danach erschreckend klar. Auch Darius' Kumpel Bill hat einen Zukunftstraum. Er will mit Darius zusammen eine Kängurufarm aufziehen.

Um ihn zu überzeugen, entführt er Darius' demente «Ex-Schwiegeroma» aus ihrem Altengefängnis. Überhaupt hält Bill dem ganzen Innovationsgequatsche wacker die Idee von der Selbstbestimmung entgegen.

Mit: Horst Kotterba (Bill), Henning Peker (Darius), Winnie Böwe (Jenny), Gudrun Ritter (Oma Hertha) und Rainer Rohloff, Johannes Hentschel, Tobias Morgenstern

Musik: Tobias Morgenstern - Regie: Gabriele Bigott - Produktion: MDR 2011 - Dauer: 52'

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Redaktion: Margret Nonhoff