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Automatischer Abo-Wechsel Alternativen für verärgerte Swisscom-Kunden

Der Wechsel auf ein Prepaid-Angebot kann sich lohnen. Insbesondere für Wenignutzer.

Legende: Audio Alternativen für verärgerte Swisscom-Kunden abspielen. Laufzeit 04:45 Minuten.
04:45 min, aus Espresso vom 10.10.2018.

Swisscom kippt mehrere Handy-Abos aus dem Sortiment. Es handelt sich um Abos, welche das Telekom-Unternehmen nicht mehr für zeitgemäss hält, etwa «Natel basic liberty».

Das SRF-Konsumentenmagazin «Espresso» berichtete und zeigte auf, dass ein Teil der Betroffenen damit monatlich wesentlich mehr für ihr Handy bezahlen muss als bisher. Vor allem Personen, die ihr Handy nur selten benutzen, müssen tiefer in die Tasche greifen, wenn sie nicht reagieren.

«Prepaid ist am günstigsten»

Nach dem «Espresso»-Bericht hat der Vergleichsdienst Moneyland analysiert, welche Alternativen es für Swisscom-Kunden gibt, die mit dem erzwungenen Abo-Wechsel nicht einverstanden sind. Gemäss den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Swisscom haben Kundinnen und Kunden in einem solchen Fall nämlich ein ausserordentliches Kündigungsrecht auf den Zeitpunkt der Umstellung.

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Und insbesondere für Wenignutzer kann es sich lohnen, davon Gebrauch zu machen: «Wenn man nur auf den Preis schaut, sind Prepaid-Angebote für diese Leute am günstigsten», sagt Ralf Beyeler, Telekom-Experte von Moneyland.

Wenn man von 15 Minuten Telefonie und 10 SMS pro Monat ausgehe, komme man beispielsweise mit dem Prepaid-Produkt «Aldi Suisse Mobile» auf Kosten von rund 44 Franken pro Jahr. Prepaid-Angebote gibt es unzählige – auch Swisscom hat ein solches im eigenen Sortiment oder bietet unter anderem über die Elektronikhändler Interdiscount und Fust mit «Simplymobile» ein solches an. «Allerdings gibt es Leute, die bewusst kein Prepaid-Angebot nutzen wollen, aus Angst, im entscheidenden Moment kein Guthaben mehr zu haben», so Beyeler.

Auch für Abo-Fans gibt es Lösungen

Doch auch Prepaid-Skeptiker müssen den neuesten Abo-Wechsel der Swisscom nicht einfach akzeptieren. Am günstigsten fahre man hier mit dem Abo «à la carte» des Anbieters Talktalk, sagt Ralf Beyeler.

Bei 15 Gesprächsminuten und 10 SMS pro Monat komme man im ersten Jahr auf Gesamtkosten von rund 110 Franken. Personen, die weiterhin die Swisscom als Vertragspartnerin wünschen, könnten sich zum Beispiel für ein Abo von M-Budget entscheiden.

Die gesamte Übersicht des Vergleichsdienstes Moneyland gibt es hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.

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