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Legende: Audio Das wird neu im 2019 abspielen. Laufzeit 03:16 Minuten.
03:16 min, aus Espresso vom 03.01.2019.
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Neu im 2019 Das ändert sich im neuen Jahr für Konsumentinnen und Konsumenten

Zu den wichtigsten Neuerungen 2019 zählt, dass ungerechtfertigte Betreibungen einfacher gelöscht werden können.

Betreibungen: Es wird 2019 einfacher, Einträge aus dem Betreibungsregister verschwinden zu lassen. Die Gesetzesänderung betrifft insbesondere ungerechtfertigte Betreibungen. So läuft es ab: Zunächst muss Rechtsvorschlag erhoben werden. Setzt der Gläubiger innert drei Monaten das Verfahren nicht fort, können Schuldner beim Betreibungsamt verlangen, dass der Eintrag nicht mehr im amtlichen Register erscheint.

Onlinehandel: Bisher mussten ausländische Onlineshops bei Kleinlieferungen in die Schweiz keine Mehrwertsteuer entrichten. Diese war für Schweizer Onlineshops jedoch immer fällig. Um gleich lange Spiesse zu schaffen, wurde diese Ungleichheit beseitigt. Auch die ausländischen Shops müssen bezahlen. Als Folge liefert der amerikanische Händler Amazon.com nicht mehr in die Schweiz. Experten rechnen zudem damit, dass Onlineshops im Ausland Preise für Schweizer Kunden anheben werden.

Fahrtauglichkeitstest: Senioren mussten bisher mit 70 Jahren zum ersten Mal zum Arzt, um abklären zu lassen, ob sie noch fit genug sind um Auto zu fahren. Neu müssen sie das erstmals mit 75 Jahren tun und dann alle zwei Jahre wieder. An der vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchung selber, wie der Test offiziell heisst, ändert sich nichts.

Mehr Glück im Lotto: Lottogewinne bis zu einer Million Franken müssen nicht mehr versteuert werden. Bisher waren alle Gewinne ab 1000 Franken steuerpflichtig.

Neues Gebührensystem für Radio und Fernsehen: Neu kommen die Rechnungen für die Empfangsgebühren nicht mehr von der Billag, sondern von der Firma Serafe. Die Gebühren betragen neu noch 365 Franken pro Jahr und Privathaushalt. Die meisten erhalten im Jahr 2019 wegen der Umstellung zwei Rechnungen.