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EMPA-Experte beantwortet Publikumsfragen zu Wärmepumpen
Aus Espresso vom 25.01.2019.
abspielen. Laufzeit 05:37 Minuten.
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Heizen mit Öl «Die ältere Generation trägt Verantwortung den Jungen gegenüber»

Empa-Energieexperte Peter Richner nimmt im «Espresso»-Interview die Generation 60-Plus in die Pflicht.

Der Einbau einer Wärmepumpe sei zwar teurer als eine Ölheizung. Auf längere Zeit rechne sie sich aber und eine Wärmepumpe heize deutlich ökologischer. Nach diesem Fazit eines «Kassensturz»-Berichts entbrannte auf der Internetseite von «Kassensturz» und «Espresso» eine heftige Diskussion mit vielen kritischen Fragen und Anmerkungen.

Wärmebedarf reduzieren

«Espresso» hat eine Auswahl dieser Fragen und Anmerkungen dem Vizedirektor und Energieexperten der Empa, Peter Richner, vorgelegt. Er bestätigt, dass Wärmepumpen günstiger sind – jedoch hänge das stark davon ab, wie der Strom dafür gewonnen werde. Grundsätzlich sei wichtig, dass man den Wärmebedarf im Haus reduziere – mit entsprechender Isolation von Fassade, Dach, Keller usw.

Älteren Personen, welche aus Kostengründen auf die Installation einer Wärmepumpe verzichten, sagt Richner: «Das ist eine extreme Investitionssicht. Schlussendlich muss sich die ältere Genration überlegen, welche Verantwortung sie trägt gegenüber ihren Kindern und Enkeln.» Diese Generation habe ihren Wohlstand auf fossilen Energieträgern aufgebaut. «Man muss sich fragen, ob es nicht an der Zeit ist, davon wegzukommen. Denn den Preis für die CO2-Emissionen unserer Vergangenheit bezahlen unsere Kinder und Enkel.»

Experten-Chat zum Thema «Heizsysteme»

Experten-Chat zum Thema «Heizsysteme»

Drei Experten haben am 25. Januar 2018 von 08.30 bis 09.30 Uhr Fragen zu verschiedenen Heizsystemen beantwortet. Lesen Sie das Protokoll!

6 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Seit Jahrzehnten, gibt es BürgerInnen, welche sich gegen die gesundheitsschädigenden "Energien" Energie-Startegien der zuständigen Verantwortlichen: Ämter - Behörden - ParlamentarierInnen - Bundesrat und Co stellten/stellen! Prioritäten wurde von den Zuständigen seit Jahrzehnten auf "lukrative, rentable Geschäfte" (Lobbyismus - Vetternwirtschaft) gelegt!
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  • Kommentar von Ramon Gfeller  (RG)
    Diese ständige Diffamierung der älteren Generationen ist einfach daneben. Unser Wohlstand, von dem wir heute alle profitieren, wurde von Ihnen erst geschaffen! Der Umstieg von Holz/Kohle- zu Ölheizungen brachte einst eine riesige Verbesserung der Luftqualität. Rentner/innen, welche jahrelang für die Abbezahlung ihres Häuschens geschuftet haben, können sich oft schlicht und einfach keine so teure Investition leisten und erhalten von der Bank auch keine entsprechende Hypothek mehr.
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  • Kommentar von Thomas Hanhart  (Thomas63)
    Man kann solchen ausgewiesenen Experten wie Herrn Richner oder auch Jörg Kachelmann oder Reto Knutti nur von Herzen danken, dass sie den Mut haben solche unbequemen Wahrheiten dezidiert zu äussern.
    Die aktuelle Generation 60+ ist wohl eine schwierigsten, wenn es darum geht, sie von der Dringlichkeit der neuen Herausforderungen zu überzeugen. Es scheint sich da sehr viel Selbstzufriedenheit breit gemacht zu haben. Allerdings traf ich erst gestern einen Ü-70 mit einem E-Auto an. Es gibt sie...
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    1. Antwort von Markus Weilenmann  (markusweile)
      Entschuldigung, aber um das Umweltverhalten der Generation 60+ anzuprangern, müsste man dieses mit dem Umweltverhalten der Generation 60- kontrastieren und einen signifikanten Verhaltensunterschied aufzeigen. Mir ist dieser bisher entgangen oder habe ich etwas verpasst? Dass ausgerechnet die Generation 60+ - in deren Zeit ja immerhin die 68er Bewegung und die Öko-Bewegung fällt (zB Kaiseraugst ade) - pauschal für den heutigen Missstand verantwortlich gemacht werden soll, ist ja lachhaft...
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