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Interdiscount: Mysteriöse Preiserhöhung übers Wochenende
Aus Kassensturz vom 20.06.2017.
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Mondpreis lässt grüssen Interdiscount: Mysteriöse Preiserhöhung übers Wochenende

Ein aufmerksamer «Kassensturz»-Zuschauer will sich einen neuen Laptop zulegen. Zuerst ist er erfreut, dass das gewünschte Gerät bei Interdiscount nach zwei Tagen plötzlich günstiger ist. Doch als er genau hinschaut, wird er stutzig. Und fühlt sich von Interdiscount veräppelt.

«Kassensturz»-Zuschauer Dominik Nussbaum schaute sich an einem Samstagnachmittag im Mai in einer Interdiscount-Filiale in Biel nach einem neuen Laptop um. Und er wurde fündig: Ein Asus-Gerät für 999 Franken. Er fotografierte die Produkteinformationen, um sich am Sonntag das Ganze nochmals in Ruhe überlegen zu können.

Am Montag wollte er den Laptop kaufen. Und siehe da: Das Gerät kostete jetzt plötzlich nur noch 899.99 Franken. «Da soll er sich doch einfach freuen!», könnte man jetzt sagen.

Hätte er auch, wenn da nicht ein kleines Detail gewesen wäre: Lag am Samstag der Originalpreis noch bei 999 Franken, gibt Interdiscount jetzt plötzlich einen Originalpreis von 1499 Franken an. Der Wert des Geräts stieg also übers Wochenende um 600 Franken. «Das suggeriert ein Rabatt-Angebot, welches hinten und vorne nicht stimmt. Ich finde nicht fair, dass die Interdiscount-Kunden so veräppelt werden.»

Stellungnahme Interdiscount:

«Interdiscount hat niemals die Absicht die Kundinnen und Kunden zu täuschen. Im Fall des vorliegenden Notebooks ist tatsächlich bei der Preisauszeichnung einiges falsch gelaufen. Das Notebook hatte zwar in der Vergangenheit über mehrere Wochen einen Verkaufspreis von 1499.-. Die Handhabung der Preissetzung durch die verantwortliche Person ist jedoch fehlerhaft. Wir können uns für die gestiftete Verwirrung nur entschuldigen.

Interdiscount nimmt die Kundenorientierung und eine korrektes Verhalten sehr ernst. Deshalb nehmen wir den aktuellen Fall zum Anlass, um nochmals alle verantwortlichen Personen im Product Management zu schulen und eine verstärkte Kontrolle zu implementieren. Damit sollten in Zukunft ein fehlerhaftes Handling ausgeschlossen werden.

Der im System gepflegte Verkaufspreis lag von Dezember 2016 bis Ende März 2017 bei CHF 1'499.- und danach bei CHF 999.-.»

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Lauper  (Denk_mal)
    Conforama ist das Schlimmste, was mir je begegnet ist hinsichtlich intransparenter Preisgestaltung: Mein neuer Tiefkühlschrank Sharp SJ-S2251 E01 wurde am 3.5.17 für CHF 599.-- im Conforama angeboten. Am 7.5.17 kostete dasselbe Gerät im Webshop CHF 499.--. Am 16.6.17 kostete es im Laden und im Web CHF 599.--. Kurz vor der aktuellen Promo "Mehrwertsteuer geschenkt" kletterte der Preis auf CHF 699.--, um aktuell bei CHF 643.10 zu stehen. Im Media Markt wurde das Gerät für CHF 550.-- angeboten.
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  • Kommentar von Martin Tanner  (mikado5034)
    Menschen machen Fehler. Manchmal ist es eben blöd gelaufen. Honi soit qui mal y pense. Wünsche ihm viel Freude am neuen Läpi!
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  • Kommentar von Ivo Bürge  (kai-uwe)
    Habe am Samstag im Conforama einen HP Drucker gekauft. Schnäppchen: Statt 199 Fr. nur 69.90 Fr. Habe dann am Sonntag technische Daten "gegoogelt" und siehe da, der Drucker war an verschiedenen Orten günstiger. Bei HP kostete er nur 40 Fr., statt 70 Fr.
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    1. Antwort von Joel Busch  (Joel)
      Das ist der Klassiker. Gerade bei Hardware schaue ich primär online nach. Falls ich aber doch einmal ein solches Sonderangebot im Laden sehe dann prüfe ich kurz auf dem Handy ob es echt vergünstigt ist, oder nur ein überhöhter Startpreis angegeben ist. Ein Lob auf das Internet und Preissuchmaschinen, damit ist die Informationsasymmetrie im Bereich der Elektronik Geschichte.