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Zwei unterschiedlich grosse Kohlrabi
Legende: Der Unterschied ist gross, der Preis aber gleich. SRF
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«Espresso Aha!» Deshalb bezahlen wir Kohlrabi pro Stück und Bananen nicht

Ein Kunde kauft zwei Kohlräbli. Das eine ist fast vier Mal so schwer wie das andere. Bezahlen muss er aber für beide gleichviel. Warum ist das so? «Espresso Aha!» hat des Rätsels Lösung.

Werner Künzi aus Steffisburg (BE) fand in der Migros zwei Kohlrabi, der eine über 500 Gramm schwer, der andere wog bloss 145 Gramm. Und dennoch zahlte er für beide an der Kasse denselben Preis. 

Hintergrund dieses Umstands ist eine Verordnung des Bundes. «Die Mengenbekanntgabe-Verordnung schreibt uns genau vor, welches Gemüse und welche Früchte wir pro Stück anbieten können», erklärt Migros-Sprecherin Monika Weibel. 

Da die Grösse der Kohlrabi naturgemäss unterschiedlich ist, habe man aber ein Mindestgewicht festgelegt – 140 Gramm. Darunter kommen die Kohlrabi nicht in den Verkauf.

Weitere Artikel, die einzeln angeboten werden, sind zum Beispiel Zitronen, Kiwis oder Gurken.

Kohlräbli auf der Küchenwaage
Legende: Das grosse Kohlräbli bringt 538 Gramm auf die Wage. SRF
Kohlräbli auf der Waage
Legende: Das kleine Kohlräbli wiegt fast vier Mal weniger, kostet aber gleichviel. SRF

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Rothenbühler , Mühlethurnen
    Seltsamer Bericht. Ich weiss jetzt nicht mehr als vorher. OK, es gibt eine Verordnung dazu, "welches Gemüse und welche Früchte wir pro Stück anbieten können". Bleibt völlig offen, warum es diese Verordnung gibt, was der Hintergrund davon ist, und warum es die Läden so machen (können ist ja nicht müssen).
  • Kommentar von RM , siiet
    buisness is buisness es liegt an uns allen dies zu àndern
  • Kommentar von G. Keller , Bacong
    Manche werden von extreme Sorgen und Fragen geplagt.... kaufe nur das Grosse, alles OK?
    1. Antwort von Roland Hofmann , Basel
      Mag für das Portemonnaie stimmen, aber nicht unbedingt für die Geschmacksnerven. Vgl. Bei Tomaten gilt meist: gross=wässrig, klein=geschmacksvoll