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Rucksack
Legende: Beim Start der Wanderwoche konnten sich Hörer von Espresso-Moderator Simon Thiriet die richtige Packweise zeigen lassen. SRF
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«Espresso Aha!» So wird ein Rucksack richtig gepackt

Im Rahmen der SRF1-Wanderwoche «Querfeldeins» erkundigten sich Hörer nach dem richtigen System, einen Rucksack zu packen. Die einfachste Regel: Nehmen Sie bloss nicht zu viel mit.

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«Espresso Aha!»: So wird ein Rucksack richtig gepackt
04:35 min, aus Espresso vom 08.07.2013.
abspielen. Laufzeit 04:35 Minuten.

«20 Prozent des Körpergewichts sind das Maximum an Gewicht, das ein Rucksack enthalten sollte», erklärt Flaviano Medici, Geschäftsführer von Hajk (Ausrüster Pfadi Bewegung Schweiz).

Auch er selbst sagt seinen Kindern beispielsweise immer wieder: Taschenlampen brauche es nicht bei Tag, zusätzliche Regenhosen auch nicht, die Trinkflasche müsse nicht unbedingt literweise Inhalt fassen, etc.

Schwere Gegenstände zum Rücken

Ein korrekt gepackter Rucksack ist schön ausbalanciert. Dabei sollten die schwersten Gegenstände möglichst nahe zum Rücken gepackt sein. «Früher sagte man noch: Schwere Gegenstände in die untere Rucksackhälfte», so Medici.

Diese Regel gelte aber nicht mehr, man verliere auf diese Weise schnell das Gleichgewicht – auf einem schmalen Holzbrücklein eine gefährliche Situation.

Ordnung durch Packbeutel

Damit man den Proviant oder die Zündhölzer sauber verstauen kann, sind Packbeutel eine gute Möglichkeit. «Man entwickelt Routine, packt immer dieselben Dinge in dieselben Beutel und findet so alles viel schneller», kennt Flaviano Medici die Vorteile der kleinen farbigen Stoffbeutel.

«Espresso Aha!»

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«Espresso Aha!»

Jeden Montag beantwortet «Espresso» in der Rubrik «Aha!» eine Frage aus dem Publikum. Haben auch Sie eine? Stellen Sie sie!

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2 Kommentare

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  • Kommentar von M. Bolder , Muhen
    Wer wandert, platziert die schweren Gegenstände zudem möglichst hoch, um den Körperschwerpunkt möglichst weit nach oben zu bringen. Dadurch wird ein möglichst aufrechter Gang möglich. Wer sich hingegen im Fels bewegt, platziert die schweren Gegenstände eher tief im Rucksack, um den Körperschwerpunkt möglichst nicht zu verändern.
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  • Kommentar von M. Bolder , Muhen
    Wer 20% des eigenen Körpergewichts im Rucksack mit sich herumschleppt, hat mit höchster Wahrscheinlichkeit zu viel eingepackt! Auf 20% komme ich allenfalls, wenn ich Zelt, Schlafsack, Isomatte und Proviant für mehrere Tage mitnehme. Aber wer macht schon solche Touren? Für eine Tageswanderung oder eine mehrtägige Hüttentour reichen 8 bis 10% des eigenen Körpergewichts mehr als aus. (Weitere Informationen zum Thema findet man vielerorts im Internet!)
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