Zum Inhalt springen

Header

Audio
Worauf muss man beim Eierfärben achten?
Aus Espresso vom 23.03.2015.
abspielen. Laufzeit 02:51 Minuten.
Inhalt

«Espresso Aha!» Worauf man beim Eierfärben achten muss

Wie kocht und färbt man Ostereier am besten? «Espresso Aha» kennt die Tricks der Profis.

50 Millionen Eier färbt die Firma Eico in Bern pro Jahr. Vor Ostern laufen die Maschinen im Akkord. «Espresso Aha!» hat sich in der Fabrik Tipps fürs Färben zuhause geholt.

Tipp eins von Hannes Messer, Geschäftsführer von Eico: Die Eier, die man färbt, sollten nicht frisch sein. Sonst sind sie nachher schwierig zu schälen. «Wenn man die frischen Eier bearbeitet, klebt die Schale nachher am Eiweiss», erklärt er. Messer rät, die rohen Eier vor dem Kochen und Färben zwei Wochen zu lagern.

Selbstgefärbte Eier weniger lang haltbar

Allzu lange sollte man allerdings nicht warten. Beim Kochen der Eier wird nämlich die natürliche Schutzschicht zerstört. Während diese in der Fabrik durch einen Lack ersetzt wird, bleibt das Ei zuhause schutzlos.

Das heisst, es kann Sauerstoff eindringen, und das Ei fängt sich an zu zersetzen. Hannes Messer rät, man solle es nach dem selber Kochen und Färben höchstens zehn Tage aufbewahren.

Kosmetische Details

Zur Frage, ob sich weisse oder braune Eier einfacher färben lassen, meint der Eierfachmann: «Man kann beide färben – der Farbton wird einfach anders.» Es sei im Endeffekt Geschmacksache.

Wen das aufgestempelte Legedatum auf dem Ei stört, dem hat Hannes Messer einen Putz-Trick: «Mit einem zitronengetränkten Tuch kann man es wegwischen.»

Leuten, die sich beim «Eier-Tütschen» messen wollen, gibt Messer den Tipp, sie sollen das kleinere Ei nehmen. Je kleiner das Ei, desto härter ist nämlich in der Regel die Schale.

Video
So werden Eier maschinell gefärbt
Aus Kassensturz vom 30.03.2010.
abspielen

«Espresso Aha!»

Box aufklappen Box zuklappen
«Espresso Aha!»

Jeden Montag beantwortet «Espresso» in der Rubrik «Aha!» eine Frage aus dem Publikum. Haben auch Sie eine? Stellen Sie sie!

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von M. Fischer , Buchs
    Ich färbe nur noch so, wie das Grossmutter auch schon tat. Zwiebeln, Beeren, Kräuter und Nylonstrümpfe.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Alice Thalmann , Winterthur
    Habe heute Eier gefärbt und mich an diese Sendung erinnert. Weil mich letztes Jahr der Stempel gestört hatte, habe ich ihn dieses Jahr mit Zitronensaft vor dem Färben mühsam weggeputz. Doch, oh Schreck, an dieser Stelle haben die Eier kaum Farbe angenommen. Dank Ihres Tipps habe ich nun 2015 sehr wüste Ostereier. Schade um die Arbeit! Ja nu! Tütschen lassen sie sich ja trotzdem. Da lasse in Zukunft den Stempel lieber drauf oder kaufe Eier ohne Stempel direkt beim Bauern .
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Joy Zimmermann , Steffisburg
    Verwirrung im Beitrag: Muriel sagt bei 01:15/06:45: „Gewisse Sachen kann man sich von der Fabrik abschauen. Man solle keine frisch gekochten Eier verwenden.“ Herr Messer erklärt direkt anschliessend: „Wir lassen Eier, bevor sie gefärbt und gekocht werden, gut zwei Wochen im Zwischenlager damit man daheim einfacher Schälen kann.“ Soll man nun die Eier vor oder nach dem Kochen lagern??? Bitte im Test und im Audio-Beitrag klarstellen.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten