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Test WLAN-Repeater und Mesh-Systeme
Aus Kassensturz vom 13.10.2020.
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WLAN vom Keller bis zum Dach Test WLAN-Repeater und Mesh-Systeme

Im ganzen Haus gute Datenübertragung: Wie schneiden die günstigen Repeater und die teureren Mesh-Systeme ab?

Typisch WLAN-Loch: Das Bild stockt in der Schlüsselszene des Films, die Zoom-Sitzung stottert, der Download des Dokuments klappt nicht. Gegen solche Aussetzer helfen WLAN-Repeater oder Mesh-Systeme. Beide lies «Kassensturz» zusammen mit dem Konsumentenmagazin «K-Tipp» testen.

Dabei waren fünf einfache Netz-Repeater, die in kleineren Wohnungen den Empfangsbereich vergrössern und WLAN-Löcher schliessen sollen.

Testtabelle

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Testtabelle

Die detaillierten Testresultate finden Sie hier.

Testsieger bei Repeatern ist gut, aber teuer

Eine gute Abdeckung in der Kategorie Repeater, bei ebenfalls guter Datengeschwindigkeit, bietet «TP-Link AC 750 RE 200» für 49.90 Franken. Er beendet den Test mit der Gesamtnote 4,8. Der etwas bessere Testsieger von Swisscom (Note 5,2) kostet das Doppelte.

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Beat Stettler, Hochschule für Technik Rapperswil: «Auch gute Repeater schaffen nur ein Stockwerk, sie sind für kurze Distanzen konzipiert.»
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Wo einfache Repeater nicht ausreichen – in grossen Wohnungen und bei mehreren Stockwerken – sind die komplexeren Mesh-Systeme eine Alternative.

Am besten deckte die vier Stockwerke des Testhauses das Starterpaket Air 4920 von Airties ab, bei sehr guter Datengeschwindigkeit. Das gibt die Note 5,2. Es umfasst zwei Geräte und kostet 153 Franken.

Installation von Mesh-Systemen sollte eigentlich kein Problem sein

Mit der Gesamtnote 3,4 im Test durchgefallen ist das Covr Tri Band 2er Set von D-Link: ungenügende Noten für die Abdeckung und die Datengeschwindigkeit sowie für die App. Auch die Installation war schwierig und zeitaufwendig. Der Hersteller kann die Ergebnisse nicht nachvollziehen, empfiehlt die allerneuste Firmware und bei Problemen den Support zu kontaktieren.

So wurde getestet

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Den Test führte Professor Beat Stettler von der Hochschule für Technik Rapperswil durch.

Abdeckung und Speed: Die beiden Hauptkriterien wurden in einem ca. 100-jährigen Einfamilienhaus getestet. Die stark dämpfenden Böden des Hauses sollten bewusst schwierig zu bewältigen sein, sie erschwerten das Durchkommen des Signals.

Der Internetanschluss der Swisscom befand sich im Untergeschoss. Die verschiedenen Produkte wurden jeweils an der gleichen Stelle aufgebaut. An mehreren, definierten Orten im Haus wurden Performance-Messungen mit iPerf-Software und einem lokalen iPerf-Server durchgeführt. Die Abdeckung wurde mit einer Site Survey Lösung getestet.

Die Bewertung der Kriterien App, Installation und Web User Interface führte das Test-Team in einem Praxistest durch.

WLAN-Repeater erweitern die Reichweite des WLAN, indem sie die Signale verstärken und einmal weiterleiten. Mesh-Geräte werden mit Hilfe einer App miteinander verbunden und kommunizieren dann untereinander und mit dem Router. So entsteht ein Netz, innerhalb dem WLAN-Empfang möglich ist. Bei Bedarf können zusätzliche Mesh-Geräte im Netzwerk eingebunden werden.

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Kassensturz, 13.10.2020, 21:05 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Baumann  (Mr. T.)
    Generell mache ich mit AVM-Produkten gute Erfahrungen. Der getestete Fritz Rep. ist ja auch schon einige Jahre erhältlich und es gibt neuere Produkte. Die Web-Konfig der Fritz-Produkte ist gut verständlich und übersichtlich und es kann eine grosse Anzahl von Einstell. vorgenommen werden (zeitgest. Wlan, Mesh, Usergroups etc). Wer schon mal einen Cisco oder Pirelli Router als 1/2-Laie konfigurieren wollte oder ein zeigest. Wlan bei einem anderen Router einrichten wollte, weiss was ich meine.
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  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Sinnlos. Mit normalen Ethernet Kabel 15 m lange Patchkabel kosten etwa 20 CHF. Die Repeater sind sehr langsam wenn gedruckt werden muss. Die Patchkabel bringen viel höhere Geschwindigkeiten mindestens das dreifache. In diesem Falle je nach Anzahl Druckern ein 8 bis 16 Switch Geräte Zyxel 16 Port für ca. 80 CHF. Wird zwischen dem 1. und 2. Stockwert eine Wlan Antenne draussen angebracht gibt es viel weniger Widerstand.
    1 Stabantenne kostet weniger als 100 CHF.
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  • Kommentar von Urs Ziegler  (Urs Ziegler)
    Erwähnenswert wäre noch, dass das "Pairing" (Verbindungsinitialisierung) zwischen der Basis WLAN-Station und dem Repeater nicht immer klappt. Einzelne Produkte hier im Test konnte ich mit dem Swisscom-Router gar nicht verbinden. Ich musste dieses im Geschäft gegen andere umtauschen, bis ich ein Produkt gefunden habe, dass nach n-Versuchen dann doch noch funktioniert hat, so nach dem 7. Versuch. Es braucht Geduld.
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