Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio «Espresso Aha!»: Wo ist das Internet zu Hause? abspielen. Laufzeit 04:55 Minuten.
Aus Espresso vom 01.07.2019.
Inhalt

«Espresso Aha!» Wo ist das Internet zu Hause?

Das Internet ist immer und überall. Aber wo ist sein Zuhause?

Früher war die Frage, wo das Internet «wohnt», einfach zu beantworten: 1969 war es auf vier Computern von vier amerikanischen Universitäten, die miteinander verbunden waren. Als Wissenschaftler sich so Textnachrichten zuschickten, galt das als Geburt des Internets.

Rechenzentren auf der ganzen Welt

50 Jahre später ist das Internet nicht mehr so bescheiden und ist auf der ganzen Welt zu Hause – in riesigen Rechenzentren mit Flächen von mehreren Fussballfeldern gefüllt mit zehntausenden Computern.
Alle grossen Diensteanbieter haben solche Rechenzentren. Facebook, Amazon, Microsoft und natürlich auch Google. Der Konzern besitzt knapp 20 Rechenzentren, Link öffnet in einem neuen Fenster, die meisten in den USA, zwei in Asien und vier in Europa: Irland, Niederlande, Finnland und Belgien. Hier sind unter anderem die unzähligen Videos von Youtube gespeichert und warten darauf, abgerufen zu werden.

«Espresso Aha!»

«Espresso Aha!»

Jeden Montag beantwortet die Konsum-Sendung «Espresso» auf Radio SRF 1 in der Rubrik «Aha!» eine Frage aus dem Publikum. Haben auch Sie eine? Stellen Sie sie!

Kabel, die Strassen des Internets

Eigentlich sind die Rechenzentren, in denen zum Beispiel Youtube-Filme gespeichert sind, sind wie Lagerhäuser. Wenn ein Benutzer ein Video anklickt, ist das eine Bestellung für dieses Video. Jetzt fährt ein Lastwagen über das Strassennetz zum Lager, holt das Video und bringt es bis nach Hause und aufs Notebook oder das Tablet. Der Liefervorgang benötigt nur ein paar Zehntelsekunden, ist also so schnell wie der Blitz.

Effektiv sind beim Internet die Strassen Kabel. Jede Menge Kabel. Im Quartier sind es dünne Kabel, kupferne Telefonleitungen, Fernsehkabel oder Glasfaser. Nationale Kabel, die «Autobahnen» oder sogenannte «Backbones», sind Glasfaserkabel etwa so dick wie ein Gartenschlauch. Und auch die Kontinente werden mit Kabeln verbunden, Unterseekabel etwa so dick wie ein Feuerwehrschlauch. Satelliten sind für Datenübertragung zu langsam, zu teuer und sie haben eine zu geringe Kapazität.

Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

Es wurden noch keine Kommentare erfasst. Schreiben Sie den ersten Kommentar.