Schlaflieder schenken Geborgenheit und Vertrauen

Brauchtum

Seit Menschengedenken haben Mütter und Väter ihre Kinder mit Summen und Singen beruhigt und in den Schlaf gewiegt. «Die Singstimme von Mutter oder Vater macht die emotionale Bindung auf eine direkte Art fühlbar», sagt Matthis Speiser, Mitherausgeber vom Liederbuch «Schwizer Chinderlieder».

Eine junge Mutter beugt sich über die Wiege, in der ihr Baby schläft.
Bildlegende: Summen oder Singen wirkt auf Babys und Kinder beruhigend und schenkt Geborgenheit. colourbox

Kinder lieben Lieder und Singspiele über alles. Sie vermitteln Geborgenheit, Heimat und Lebensfreude. Kinderlieder sind ein Teil unserer lebendigen Volkskultur und ein Schatz, aus dem man zeitlebens schöpfen kann. Werden Kinder zum Beispiel in den Schlaf gesungen, lässt man sie Nähe und Verbundenheit erleben. Diese Momente der Geborgenheit stärken das gesunde Vertrauen ins Leben.

Die Sammlung «Schwizer Chinderlieder» enthält nebst Schlafliedern viele beliebte, überlieferte Kinderlieder, die zum Schweizer Volksgut gehören. Ausserdem einige neuere Mundartlieder sowie bekannte deutsche Lieder, die zum Teil ins Schweizerdeutsche übersetzt wurden. Kurzum: Das Buch und die dazu gehörende CD enthalten Lieder für jede Gelegenheit.

  • Schlaf- und Troschtlieder
  • Lieder vo Tier
  • Vo grosse und chliine Lüt
  • Spiel und Spass
  • Früelig und Summer
  • Herbst und Winter
  • Samichlaus und Wiehnacht

Im «Musikwelle Magazin» stellt Susanne Sturzenegger das neue Liederbuch «Schwizer Chinderlieder» vor. Im Beitrag spricht Mitherausgeber Matthis Speiser ausserdem über die positive Wirkung des Singens, die ein Leben lang anhalten kann.

Moderation: Jörg Stoller, Redaktion: Susanne Sturzenegger