Christentum im Abseits?

Das Christentum ist für Europa unbestritten von historischer Bedeutung. Sein Stellenwert im Europa von heute ist dagegen höchst widersprüchlich. Es ist Fremdkörper und Wurzel zugleich.

Auf der einen Seite drängen Ökonomisierung und Globalisierung des Lebens die christliche Lehre ins Abseits, auf der anderen Seite gibt es verstärkte Bedürfnisse nach Transzendenz, historischer Rückversicherung und sogar den Versuch, Europa wieder als christliches Abendland zu verstehen.

Ein Gespräch mit Wolfgang Huber, dem ehemaligen Bischof von Berlin-Brandenburg, die Möglichkeiten des Christseins im heutigen Europa.

Autor/in: Hansjörg Schultz