Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf

Lebensnotwendig, erholsam und unheimlich: auch wenn der Schlaf immer mehr optimiert wird, entzieht er sich letztlich unserer Kontrolle. Hingabe ist angesagt. Nur klappt es leider damit allzu oft nicht. Dann wird die Nachtruhe zum Albtraum.

Symbol auf Orange
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Wenn der Herr die Seinen tatsächlich mit einem gesunden Schlaf belohnt, werden damit die Schlaflosen nicht doppelt bestraft? Während die Wissenschaft noch immer erforscht, was genau im Schlaf passiert, verbringen Millionen von Menschen ihre Nächte hellwach im Bett. In der Antike galt der Schlaf als Niemandsland zwischen Leben und Tod und in der Bibel sind gute Schläfer mal besonders gottgefällig, mal werden sie aufgerufen, zu wachen und zu beten. Welche Bedeutung hat also der Zustand des Abtauchens, in dem wir rund einen Drittel unseres Lebens verbringen? Warum geht es nicht ohne? Und welche Geschichten verweben Schlaf, Traum und Tod zu veritablen Himmelsreisen?

Redaktion: Katharina Kilchenmann