Friedrich Weinreb: seltsam unvergessen

Auch über 20Jahre nach seinem Tod übt der jüdische Gelehrte Friedrich Weinreb grosse Anziehungskraft aus. In der Schweiz kümmert sich eine Stiftung um die Publikation seines enormen Schrifttums wie auch der tausenden Stunden Tonaufnahmen.

Einem mehrheitlich christlichen Publikum legte Weinreb die Bibel beider Testamente aus, hatte vor keinem Thema Scheu, auch nicht vor Esoterik. Für die einen war er ein Guru, Ketzer oder gar «Hochstapler», anderen blieb Weinreb ein geliebter Lehrer und Genie.

Autor/in: Judith Wipfler