«Gott ist nicht gut und nicht gerecht»

Gott soll eine Person sein, allmächtig, gut und gerecht? Diese Vorstellung macht vielen Menschen heute Mühe. Das traditionelle Gottesbild hält der modernen Wirklichkeit kaum mehr Stand und ist offensichtlich in eine Krise geraten.

Doch es gibt eine andere, fast vergessene Tradition christlicher Gottesrede: Die negative Theologie, welche alles verneint, was über Gott gesagt wird - aus Respekt vor dessen Unbegreiflichkeit.

Ein glaubwürdiges Reden über Gott muss diese Dimension einbeziehen, erklärt der Theologe und Philosoph Andreas Benk im Gespräch.

Autor/in: Lorenz Marti