Keime auf Kontaktlinsen

Eine US-Studie zeigt, dass zwei Drittel der Kontaktlinsenboxen mit Keimen verunreinigt sind. Der Mangel an Hygiene gefährdet die Sehkraft.

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Verunreinigte Kontaktlinsen

0:41 min, aus Puls vom 23.2.2015

Viele Kontaktlinsenträger nehmen es mit den Pflege- und Hygienemassnahmen ihrer kleinen Sehhilfen mit der Zeit nicht mehr so genau. Die Folge: Über die Hälfte der Aufbewahrungsboxen sind laut einer amerikanischen Untersuchung mit Bakterien und Pilzen verunreinigt.

Über die Kontaktlinsen können die Keime in die Augen gelangen und dort zu Infektionen führen. Im schlimmsten Fall kann das die Sehkraft dauerhaft schädigen.

Wie immer gilt: Hände waschen!

Die Autoren identifizierten drei Verhaltensweisen der Linsenträger, die eng mit einer Kontamination in Verbindung standen:

  • Verzicht auf das Händewaschen mit Seife vor dem Berühren der Kontaktlinsen
  • Verwendung von Pflegemitteln und Aufbewahrungsboxen, die nicht für den jeweiligen Linsentyp geeignet waren
  • Verzicht auf das an der Luft trocknen lassen der Linsenboxen.

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