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Körper & Geist Was machen, wenn's müffelt?

Unser Körpergeruch entsteht durch die Arbeit von Bakterien, wenn sie die Bestandteile des Schweisses zersetzen. Diese Bakterien fühlen sich vor allem da wohl, wo es warm und feucht ist. Dort vermehren sie sich – bis es irgendwann stinkt.

Legende: Audio Schlechter Körpergeruch abspielen. Laufzeit 05:30 Minuten.
05:30 min, aus Musikwelle Magazin vom 28.07.2014.

Der Schweiss besteht zu 99 Prozent aus Wasser, das verdunstet. Der Rest setzt sich zum Beispiel aus Harnstoffen, Harnsäure, Zucker und Ammoniak zusammen. Werden diese Stoffe von den Bakterien zersetzt, riechen wir unangenehm.

Aber auch die Einnahme von Medikamenten oder schlicht mangelnde Hygiene können für schlechten Körpergeruch verantwortlich sein. Gerade bei älteren Menschen fühlen sich Bakterien in Hautfalten und anderen feucht-warmen Stellen wohl. Regelmässiges Waschen und das Benutzen von antibakteriellen Seifen können hier helfen.

Wer unter starkem Körpergeruch leidet, sollte sich regelmässig unter den Armen rasieren, da im Achselhaar der Schweiss und die Bakterien kleben bleiben und sich der Geruch dadurch noch verstärkt.

Ausserdem hilft es gegen Körpergeruch, wenn man seine Kleidung häufig wechselt. Als alternative Mittel gegen Körpergeruch sollen unter anderem Salbei-Tinkturen oder Teebaumöl helfen. Und Lindenblütentee stimuliert die Ausscheidung von Abfallprodukten aus dem Organismus und sorgt damit indirekt für einen angenehmeren Geruch des Schweisses.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Sicher hat auch die Ernährung damit zu tun. Nich viel durcheinander essen wäre viel besser. Evtl. kein Fleisch und keine Fertigprodukte. Es braucht aber wahrscheinlich bei den meisten keine Medikamente. Am besten immer frische Unterwäsche, Wäsche bügeln (wegen Hygiene), jeden Morgen mit einem Waschlappen und mit Ph-freier Seiffe den ganzen Körper leicht schruppen. Die meisten Menschen schwitzen nicht viel. Diejenigen welche aber stark schwitzen, sollten dies konsequent jeden Tag tun. Erfrischt!
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  • Kommentar von Mike Brunner, Lachen
    Säurehaushalt beachten! Einen grossen Einfluss hat auch die Ernährung und der Sport. Gesunde Ernährung (viel Gemüse, Früchte, Ballaststoffe) und wenig Zucker und (tierische) Fette, wenig oder bestensfalls kein Alkohol und Kaffee, gepart mit regelmässigem Sport (wo man ins Schwitzen kommt) helfen sehr. Natürlich wenn jemand krank ist wird es schwierig, aber für gesunde Menschen kann man so viel erreichen, in übersäuerten Menschen fühlen sich die Bakterien umso wohler.
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    1. Antwort von Thomas Hubschmied, Bern
      @Brunner: was bedeutet Säurehaushalt beachten? Saure Sachen mag sehr gerne, wie bsp. Gurken, Cornichons, Silberzwiebeln, etc. und auch eher saure Früchte, wie bsp. Stachelbeeren, Johannesbeeren und auch Äpfel, wie Sauergrauech. Wie verhält es sich da, liegt das nicht mehr drin?
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    2. Antwort von Mike Brunner, Lachen
      @thomas Hubschmied: Doch, all diese Sachen sind für den Körperhaushalt (Blut, ph-Wert) basisch, also gut. Säurehaushalt hat nichts mit sauer zu tun, so sind Beispielsweise Zitronen positiv. Tierische Produkte in Übermassen aber vor allem zuviel industriell gefertigte Produkte wie Backwaren, Zucker etc. sind negativ. siehe http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html
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