Pinienkerne – Delikate und gesunde Zapfensamen

Die Pinienkerne sind die Samen der Schirmkiefer, die im Mittelmeergebiet wächst. Da Ernte und Verarbeitung aufwändig sind, sind sie vergleichsweise teuer – aber ein Gewinn für die Gesundheit.

Pinienkerne verstreut auf einem Tisch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Pinienkerne: ein teurer Genuss imago

Pinienkerne werden von wildwachsenden und zum Teil auch gezielt angebauten Pinien gewonnen. Um die Pinienzapfen zu ernten, klettern die Erntearbeiter im Winter auf die Pinienbäume. Dort schlagen sie die Zapfen mit langen Stangen ab. Da die Bäume bis zu 30 Meter hoch werden können, ist dies keine ungefährliche Arbeit. Noch dazu tragen Pinien erst nach vielen Jahren Zapfen.

Auch die Verarbeitung ist aufwändig. Damit die Pinienkerne herausgelöst werden können, müssen die Zapfen getrocknet, zerkleinert und die herausgefallenen Kerne sodann geschält werden. Auf diese Art werden aus jedem Zapfen rund 100 Kerne gewonnen.

Nussig und nahrhaft

Sie bestechen durch ihren nussigen, leicht harzigen Geschmack – und durch ihre Nahrhaftigkeit. Mit 50 Prozent Fett, 30 Prozent Eiweiss und 11 Prozent Kohlenhydraten liefern sie nämlich Einiges an Energie. 100 Gramm haben so einen Brennwert von gut 600 Kilokalorien. Ihr hoher Fettgehalt bewirkt aber auch, dass sie relativ schnell ranzig werden, deshalb sollte man sie möglichst schnell verbrauchen. im Kühlschrank aufbewahrt halten sie etwas länger. Die kleinen Kerne sind darüber hinaus reich an Eisen, Phosphor, Kalzium und Selen.

Weil die Pinienkerne teuer sind, drängen zunehmend auch Kerne aus China, Korea oder Pakistan in unseren Raum – sie sind noch fetthaltiger, haben eine eher dreieckige Form und eine dunklere Spitze.