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Lifestyle Säuren und Basen im Gleichgewicht

Unser Körper funktioniert dank vieler Stoffwechselvorgänge, die dafür sorgen, dass die Nerven Impulse weiterleiten, die Verdauung Nähr- von Abfallstoffen trennt und diese in die richtige Richtung weiterleitet. Ein solches Stoffwechselsystem ist der Säuren-Basen-Haushalt.

Legende: Audio Säuren und Basen im Gleichgewicht abspielen. Laufzeit 05:02 Minuten.
05:02 min, aus Musikwelle Magazin vom 30.12.2013.

«Säuren und Basen sind negativ und positiv geladene Teilchen», sagt Ernährungsberaterin und Naturheilpraktikerin Sybille Binder. «Ganz viele Stoffwechselabläufe funktionieren durch die Verschiebung elektronischer Ladungen. Der Körper schickt die Teilchen, also die Basen und Säuren, jeweils dorthin, wo er sie gerade braucht.»

Ein gesunder Körper schafft es immer wieder, die Säuren und Basen in ein Gleichgewicht zu bringen. Überwiegt ein jeweiliger Anteil, scheidet der Körper solche Stoffe aus. Schafft der Körper dies nicht mehr, übersäuern wir oder werden zu basisch.

Problem Übersäuerung

In der heutigen Zeit ist eine Übersäuerung wahrscheinlicher als ein Basenüberschuss. Wir nehmen Säuren mit dem Essen auf oder produzieren sie selber, wenn wir zum Beispiel Sport treiben oder gestresst sind. Ausserdem bauen wir mit einer kurzen, oberflächlichen Atmung zu wenige Säuren ab.

Eine Übersäuerung kann sich wie folgt zeigen: Übermässiges Aktivitätsbedürfnis mit schneller übermässiger Ermüdung, Gelenkschmerzen oder Hautrötungen.

Säuren und Basen im Gleichgewicht

Beeinflussen kann man seinen Säure-Basen-Haushalt mit der Ernährung. Basische Lebensmittel sind Salate, praktisch alle Gemüse, die meisten Früchte, Rohmilch, Kastanien oder Kräuter. Eiweissreiche Lebensmittel hingegen sind sauer: Fleisch, Fisch, Eier, aber auch Getreide- und Hülsenfrüchte und verarbeitete Lebensmittel.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Perini, Basel
    Wow, da hat sich aber jemand Mühe gegeben. Dem Artikel merkt man oberflächlich nicht an, dass er ein Klientelartikel ist. Der normale Mensch liest hier, dass man offenbar die Gesundheit vielleicht auch mittels pH-Werten beurteilen kann und die Esoschwurbeln erfahren hier ihre Bestätigung. Respekt vor so viel Kompetenz.
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  • Kommentar von Werner Hoffmann, Bern
    Sehr bedauerlich, dass sich Radio SRF dazu hergibt, das esoterische Geschwurbel von der so genannten sauren und basischen Ernährung weiter zu verbreiten. Als Biochemiker kann ich dazu nur den Kopf schütteln und auf Wikipedia verweisen (Stichwort "Basische Ernährung"); dort findet sich eine verständlich geschiebene Übersicht zu diesem Thema, die dieses ganze Konzept dorthin verweist, wo es auch hin gehört: ins Reich der Fantasie.
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    1. Antwort von Nicola Harrison, Nussbaumen
      Ich schlage vor, dass Sie sich als Chemiker und Mensch folgendes merken: "We are alkaline by design and acidic by function" - dies kommt in Form aller Symptome besonders zum Ausdruck!
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  • Kommentar von Hans Meier, Winterthur
    Die Argumente und Theorien in diesem Artikel sind ziemlich vage. Dies ist so nicht medizinisch bewiesen, also lebt gesund und macht euer Leben nicht von solchen Theorien abhängig.
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