Zumikon ZH will den Mittelstand retten

  • Samstag, 6. August 2011, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 6. August 2011, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 6. August 2011, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 7. August 2011, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Zumikon ZH will den Mittelstand retten

    Zumikon ist eine reiche Gemeinde. Allerdings sind die Mieten im Dorf so hoch, dass sie sogar für Familien des Mittelstandes zum Problem werden. Mietzuschüsse sollen nun Abhilfe schaffen. Eine umstrittene Idee.

    Zumikon möchte auch für Familien attraktiv sein. Ansonsten droht die Gemeinde zur Schlafgemeinde zu verkommen. Um dies zu verhindern, will Zumikon nun Familien des Mittelstands aktiv unterstützen. Familien mit einem Jahreseinkommen unter 130‘000 Franken sollen monatlich bis zu 1'000 Franken an ihre Miete erhalten.

    Die Idee ist umstritten, wie eine kleine Umfrage auf dem Dorfplatz in Zumikon zeigt. «Wir haben auch nie etwas erhalten», ereifert sich eine ältere Frau. Ein Mann meint: «Die Idee ist grundsätzlich gut, die Schwelle von 130'000 Franken Einkommen ist aber zu hoch».

    Klaus Ammann

  • Der erste «elektronische Bademeister» im Test

    Als erste Schweizer Gemeinde hat Speicher AR im Hallenbad einen «elektronischen Bademeister» installieren lassen. Dieser schlägt automatisch Alarm, wenn jemand zu lange unter Wasser bleibt. Regional-Diagonal hat den Selbstversuch gewagt.

    Kernstück des «elektronischen Bademeisters» ist ein Armband, welches am Handgelenk befestigt wird. Im Armband ist ein Computer, der je nach Wassertiefe und Zeitdauer unter Wasser ein Signal aussendet. Daraufhin wird im Hallenbad Alarm ausgelöst.

    «Ich wäre jetzt gerettet», freut sich DRS-Ostschweizkorrespondent Sascha Zürcher nach dem geglückten Selbstversuch. Bloss: Den richtigen Bademeister kann man mit dem elektronischen nicht ganz ersetzen, so Bademeister Robert Kühne: «Jemand muss die Person ja auch aus dem Wasser retten». (porr)

    Sascha Zürcher

  • Ein Schweizer Menü wie vor 400 Jahren

    Der Gault-Millau-Koch Tobias Funke aus Freienbach SZ hat sich auf die Suche nach uralten Rezepten gemacht. Nun serviert er in seinem Restaurant nicht Austern oder Trüffel, sondern Herz und Lunge, gefüllte Schweinsöhrli oder Lebersuppe.

    Tobias Funke hat viele Archive und Bibliotheken nach alten Rezeptbüchern durchstöbert. «Das eindrücklichste Buch, das ich gelesen habe, stammte aus dem Jahr 1609», schwärmt der 29-jährige Spitzenkoch. Entdeckt hat er dieses Buch in der Nationalbibliothek in Bern.

    Nun kocht er die alten Gerichte in seinem Gourmet-Restaurant in Freienbach SZ. Manche Rezepte muss er allerdings leicht anpassen. Wie zum Beispiel jenes für Schweinsohren. Diese seien auch nach stundenlangem Kochen immer noch knorplig, erklärt Tobias Funke.

    Miriam Eisner

  • Kennt der Kanton Solothurn «sein» Bibern nicht?

    In der Schweiz gibt es Dörfchen, die sind so klein, dass sie kaum jemand kennt. Etwas peinlich ist es aber schon, dass der Kanton Solothurn nicht mal den Namen «seiner» Gemeinde Bibern richtig buchstabieren kann.

    Bibern ist eine kleine Gemeinde im Bezirk Bucheggberg mit knapp 250 Einwohnern. Der Kanton Solothurn hat vergangene Woche in einer offiziellen Mitteilung bekannt gegeben, dass die von Bibern gewünschte Bachrenaturierung nun tatsächlich vorangetrieben werde.

    Allerdings schreibt der Kanton konsequent von Biberen, obwohl die Gemeinde Bibern heisst - ohne zusätzliches «e». Das Peinliche daran: Eine Gemeinde Biberen gibt es zwar auch in der Schweiz, aber nicht im Kanton Solothurn, sondern im Berner Seeland. (porr)

    Maurice Velati

Moderation: Karin Kobler, Redaktion: Roman Portmann