Toyota erstmals mit einem Verlust

Der japanische Autohersteller Toyota hat im ablaufenden Jahr fast 400 000 Autos weniger verkauft als 2007. Das drückt auf das Ergebnis: Toyota rechnet mit keinem Gewinn mehr.

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Die Schweizerische Nationalbank versucht mit einer neuen Idee, Banken Liquidität zur Verfügung zu stellen.

Die Nationalwurst Cervelat ist bis auf weiteres gerettet.

Politiker von links bis rechts fordern, ein Schlupfloch in der Gesetzgebung zur häuslichen Gewalt zu stopfen.

Beiträge

  • Toyota rechnet mit Verlust

    Der Autohersteller Toyota erwartet für das laufende Geschäftsjahr keinen Gewinn mehr. Das japanische Unternehmen rechnet damit, 540 000 Autos weniger zu produzieren.

    Der starke Yen und die weltweite Krise in der Autoindustrie sind verantwortlich für die Notlage des grössten Autoherstellers der Welt.  Operativ sei nun für das Jahr bis Ende März mit einem Minus von 150 Mrd. Yen (1,8 Mrd. Franken) zu rechnen. Der Überschuss werde mit 50 Mrd. Yen um 500 Mrd. Yen geringer ausfallen als zuvor erwartet.

    Peter Kujath

  • Pfandbriefbank versorgt UBS mit Geld

    Die von der Finanzkrise geschüttelte UBS erhält über die Pfandbriefbank zwei Milliarden Franken von der Zürcher Kantonalbank, der Raiffeisen-Gruppe und der PostFinance.

    Die UBS bürgt für das Geld mit erstklassigen Schweizer Hypotheken. Seit der Finanzkrise leihen die Banken einander kaum noch Geld und deshalb musste die Schweizer Notenbank in den letzten Monaten den Bankensektor mit Milliarden-Beträgen unter die Arme greifen. Der neue Weg nun soll die Lage im Interbanken-Markt entschärfen.

    Die Frage an Eveline Kobler: Wie genau funktioniert dieser Deal?

    Ivana Pribakovic

  • Cervelat vorerst gerettet

    Seit brasilianische Rinderdärme wegen BSE-Verdacht nicht mehr importiert werden dürfen, ist die Produktion der Schweizer Nationalwurst Cervelat in Gefahr. Nun will die Fleisch-Wirtschaft der EU die Ungefährlichkeit dieser Därme beweisen.

    Zwar ist der Cervelat nicht unmittelbar bedroht. Gemäss Angaben des Fleisch-Fachverbands ist die Versorgung mit den betreffenden Därmen für 2009 «weitgehend» gesichert. Doch langfristig werde es schwierig, ohne eine Wieder-Zulassung der brasilianischen Rinderdärme. 

    Mit 160 Millionen verkauften Stück pro Jahr ist der Cervelat die beliebteste Wurst der Schweiz.

    Philippe Erath

  • Schlupfloch im Gesetz gegen häusliche Gewalt

    Seit fünf Jahren ist Gewalt in den eigenen vier Wänden ein Offizialdelikt. Doch das Opfer kann das Verfahren gegen den Täter wieder einstellen lassen. Die Politik will diesen Artikel 55a nun ändern, damit ein Rückzieher nicht mehr möglich ist.

    Weil Opfer von den Tätern häufig unter Druck gesetzt werden, die Verfahren zurückzuziehen, werden viele Delikte nicht weiterverfolgt. Dieses Gesetzes-Schlupfloch soll bald gestopft werden.

    Pascal Krauthammer

  • Irak will Volksmudschaheddin los werden

    Die irakische Regierung will mehrere Tausend Flüchtlinge in ihre Herkunftsländer zurückschaffen. Darunter sind viele Volksmudschaheddin, die vor rund 20 Jahren aus dem Iran nach Irak geflohen sind.

    Die Volksmudschaheddin sind Anhänger einer linken Vereinigung, die das Regime der Mullahs im Iran von aussen bekämpft. Menschenrechts-Organisationen warnen vor der Vertreibung dieser Flüchtlinge aus Irak.

    Iren Meier

  • Wirtschaftskrise trifft auch Obdachlose

    Die Finanzkrise hat in den USA nicht nur den Mittelstand hart getroffen. Viele Menschen, die schon vorher am Rande des Existenzminimums lebten, wurden von der Krise noch mehr ins Elend gestossen.

    Auch in San Francisco hat die Zahl der Obdachlosen in den letzten Monaten stark zugenommen. Betroffen sind dabei auch ganze Familien und «working poor», Menschen, die einer Arbeit nachgehen, die zu schlecht bezahlt ist, um die Existenz zu sichern.

    Max Akermann

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston