«Das Schreiben gibt mir Halt»

Ernst Burren spricht über «I däm Auter no nes Gschleipf», seinen neuen Band mit Mundartgeschichten.

Ausschnitt aus dem Buchcover «I däm Auter no nes Gschleipf»
Bildlegende: Ausschnitt aus dem Buchcover «I däm Auter no nes Gschleipf»

Tragische und traurige Geschichten faszinieren den Solothurner Mundart-Autor Ernst Burren seit jeher. Er hört den Menschen genau zu und komponiert aus dem Gehörten kurze Monologe. Das macht er so raffiniert, dass man eintaucht in wunderliche Gefühls- und Gedankenwelten der Gekränkten und Betrogenen.

Empathie für die Geplagten

In seinem neuen Buch «I däm Auter non nes Gschleipf» beweist Ernst Burren erneut sein meisterhaftes Können und zeigt, dass das Tragische immer auch eine komische Seite hat. 21 neue Geschichten hat Burren in kurzer Zeit geschrieben. «Das Schreiben gibt mir Halt. Ich will etwas machen, das Substanz hat und den Menschen vielleicht auch etwas gibt», sagt der Ernst Burren, der seit bald 50 Jahren mit Geschichten und Gedichten die Schweizer Mundartszene bereichert.

Buchtipp

  • Ernst Burren: «I däm Auter non nes Gschleipf». Cosmos Verlag 2018

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Karin Salm, Markus Gasser