«Füdle ha!» - Eine junge Frau setzt sich durch

Die Berner Schrifstellerin Stef Stauffer blickt in ihrem ersten Mundartroman «Hingerhang» zurück in die späten 70er Jahre. In die Zeit, als sie selber ein Teenager war. Und es war nicht leicht, damals, als Mädchen auf dem Land.

Stef Stauffer
Bildlegende: Stef Stauffer zvg

Das Zuhause der jugendlichen Erzählerin ist der Rossstall. Dort, in einer hierarchischen Männerwelt, muss sie als Mädchen und Neuling lange unten durch. Pendelnd zwischen Minderwertigkeitskomplex und trotzigem Widerstand erkämpft sie sich schliesslich Respekt, durch zahlreiche Niederlagen, einige Mini-Erfolge und allerlei Tricksereien hindurch.

Die Autorin im Gespräch
In der Sendung erzählt Stef Stauffer vom damaligen Lebensgefühl, von der Sprache jener Zeit und vom gesellschaftlichen Wandel, der damals auch auf dem Land in Gang kam.

Anlässlich der Schnabelweid-Sommerlesung, in welcher Teile des Romans «Hingerhang» gelesen werden, wiederholen wir die Sendung vom 20. September 2018 mit dem Autorinnengespräch.

Neue Mundartmusik und Worterklärungen
Ausserdem in der Sendung: Die neue CD «Roscht und Rose» der Formation Drüdieter sowie der Schnabelweid-Briefkasten, in welchem diesmal grammatische Fragen beantwortet werden. Heisst es im Dialekt «Schafkäse» oder «Schafskäse»? Ist die Formulierung «i bi überzoge» statt «i bi überzügt» richtig oder falsch?

Buchtipp
Stef Stauffer: Hingerhang. Zytglogge-Verlag 2018

CD-Tipp
Drüdieter: Roscht und Rose. Narrenschiff 2019.

Moderation: Marietta Tomaschett, Redaktion: Markus Gasser