Mundart in Kindergeschichten

Welche Sprache verwendet man, wenn man Kindern Geschichten erzählt? Die Schnabelweid geht auf Spurensuche in einer 1. Klasse, bei einer Wissenschaftlerin und bei einem Autor.

Ein Junge liest ein Buch auf einer Wiese
Bildlegende: Symbolbild Colourbox

Geschichten begleiten uns durchs ganze Leben. Aber im Kindesalter begeistern sie uns wahrscheinlich am meisten.

Eltern und Lehrpersonen sammeln mit Vorlesen Pluspunkte und mit dem Hören von Hörspielen können Kinder ganze Tage verbringen.

Eine Lehrerin, eine Expertin...

Doch welche Sprache kommt in diesen Kindergeschichten eigentlich vor? Die Schnabelweid hört in dieser Sendung genau hin. Wir sind zu Besuch in einer 1. Klasse, wo die Lehrerin beim Vorlesen simultan von Hochdeutsch auf Berndeutsch übersetzt.

Wir treffen Christine Tresch vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien und erfahren, was gute und was schlechte Kindergeschichten auf sprachlicher Ebene ausmacht.

...und ein Autor

Und wir sprechen mit Kamil Krejci, der Kindergeschichten schreibt und übersetzt und Dialekt-Hörspiele produziert. Wie geht er mit der Sprache um, wenn er für Kinder schreibt?

In dieser Schnabelweid-Sendung finden wir heraus, wie Kindergeschichten im Dialekt entstehen, welche Rolle die Sprache spielt und welche Geschichten den Kindern am besten gefallen.

«weinen» in verschiedenen Dialekten

Ausserdem in dieser Sendung: Die Geschichte vom «Kleinen Prinzen» gibt es jetzt auch auf Zürichdeutsch. Wir sagen, was die Übersetzung taugt.

Und im Mundart-Antwortenservice: Die verschiedenen Wörter für «weinen» im Schweizerdeutsch sowie eine Familiennamen-Erklärung.

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: André Perler