«Schnabelweid» und «Wiibertröster». Baselbieter Flurnamen und ihre Geschichten

Nach 30 Jahren Forschungsarbeit ist das Namenbuch des Kantons Baselland erschienen: 8 Kilo Buch in 7 Bänden, mit rund 53'000 Namen auf 6'300 Seiten.

Flurname aus dem Baselbiet
Bildlegende: Flurname aus dem Baselbiet SRF
Wie findet man sich in einem derart erdrückenden Nachschlagewerk zurecht? Welche Fragen werden darin in welcher Weise beantwortet? Vor allem aber: Welche Geschichten und wieviel Geschichte stecken in Namen wie Findelegge, Himmelriich oder Wiibertröster? Die Schnabelweid geht mit Markus Ramseier, dem Gründer und Leiter der Forschungsstelle «Namenbuch des Kantons Basel-Landschaft», und mit Co-Leiterin Rebekka Schifferle in die Fluren. Den Flurnamen «Schnabelweid» gibt es im Baselbiet übrigens gleich zweimal. Klar, dass auch danach gefragt sein muss.
 
Markus Ramseier und Rebekka Schifferle sind Gastexperten im Schnabelweid-Briefkasten. Ausnahmsweise werden nicht Fragen von Hörerinnen und Hörern erklärt, sondern wunderliche Flurnamen aus dem Baselbiet.
 
Buchtipp
  • Markus Ramseier (Hrsg.): Die Orts- und Flurnamen des Kantons Basel-Landschaft. Gesamtwerk in Schuber (Band 1 -7). 6329 Seiten, 151 Abbildungen, 90 Karten, sFr. 498.-, ISBN 978-3-906819-17-4. Verlag des Kantons Basel-Landschaft 2017. Jeder Band auch einzeln erhältlich.

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Markus Gasser