Switchen, anpassen und bewahren: Die Vielsprachigkeit im Dialekt

Es gibt hierzulande viele Menschen, die mehr als einen Dialekt beherrschen. Meistens ist ein Dialekt Familiensprache, ein zweiter Umgebungssprache. Prominente Beispiele: Die beiden SRF-Moderatoren Sven Epiney und Nik Hartmann. Die Dialektologin Helen Christen ordnet dieses Phänomen ein.

Die Moderatoren Sven Epiney und Nik Hartmann
Bildlegende: Sie wechseln problemlos zwischen Bern- und Walliserdeutsch (Sven Epiney) oder Zuger- und Berndeutsch (Nik Hartmann) SRF

«Mundart-Switcher» sind Menschen, die zwei oder sogar noch mehr Dialekte sprechen. Sie hüpfen zwischen diesen Dialekten hin und her, können sie gut auseinanderhalten und vermischen sie nicht.

«Anpasser» nehmen in einer neuen Umgebung das eine oder andere auf, verändern und modifizieren ihren Ausgangs-Dialekt mit der Zeit.

«Bewahrer» sind Menschen, die ihren Dialekt im Laufe des Lebens kaum verändern.

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3 Fragen an Sven Epiney zu seinen zwei Dialekten

1:09 min, vom 9.8.2018

Redaktion: Susanne Sturzenegger