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Schädliche Treibhausgase Unser Essen – (K)ein Klimasünder?

Was wir essen, schadet der Umwelt stärker, als wohl manch eine:r denken mag. Rund ein Drittel der weltweit produzierten Treibhausgase hängt mit der Herstellung von Lebensmitteln zusammen. Raphi kennt die Hintergründe und liefert Tipps, wie wir uns umweltfreundlicher ernähren können.

Video
Was Lebensmittel mit dem Klima zu tun haben (Staffel 3, Folge 2)
Aus Clip und klar! vom 07.02.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 32 Sekunden.

Unser Essen muss produziert, transportiert, gelagert und gekühlt werden. Dabei entstehen grosse Mengen an Treibhausgasen. Wie gross diese Mengen sind, hängt unter anderem von der Herkunft des Produkts ab. Muss dieses erst eine lange Reise zurücklegen, bis es auf unseren Tellern landet, entstehen viele Abgase. Auch die Art, wie Nahrungsmittel transportiert werden, ist entscheidend; besonders der Transport per Flugzeug verursacht hohe Emissionen.

Somit sind also Schweizer Produkte immer die beste Wahl? Nicht immer. Manche regionale Lebensmittel werden vor dem Verkauf mehrere Monate gelagert und gekühlt. Dies benötigt viel Energie, was wiederum schlecht für die Umwelt ist.

Besonders viele Treibhausgase entstehen bei der Produktion von Fleisch- und Milchprodukten. Zum einen brauchen Tiere Futter, dessen Produktion Treibhausgase verursacht. Zum anderen werden Wälder für Weideflächen gerodet. Ein weiteres Problem ist der Ausstoss von Methan, vor allem von Kühen.

Doch inwiefern schaden diese Treibhausgase der Umwelt? In dieser «Clip und klar!»-Folge erklärt Raphi, wie diese Gase zur Erderwärmung beitragen.

Was jede:r von uns ändern kann

Folgende Tipps sollen bei einer klimafreundlichen Ernährung helfen:

Tipp 1: weniger Foodwaste: Essen, welches im Abfall landet, hat unsere Umwelt unnütz belastet. Dies kann vermieden werden. Wie das geht, zeigt Reena in der «Clip und klar!»-Folge zum Thema «Foodwaste».

Tipp 2: regionale und saisonale Produkte einkaufen: Regionale und saisonale Lebensmittel bedeuten kürzere Transportwege und Lagerungszeiten. Somit werden weniger Treibhausgase produziert.

Tipp 3: weniger Fleisch- und Milchprodukte: Da die Produktion tierischer Produkte besonders viele Treibhausgase verursacht, bringt es der Natur am meisten, wenn wir weniger Fleisch- und Milchprodukte essen.

Lehrplan-21 Bezug

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • NMG.1.3.f: ... können die Herkunft von ausgewählten Lebensmitteln untersuchen und über den Umgang nachdenken (z.B. lokale, saisonale Produkte; sparsamer/verschwenderischer Umgang mit Lebensmitteln).
  • NMG.2.6.h: … können zu Einflüssen des Menschen auf die Natur mögliche Folgen abschätzen, Erkenntnisse dazu ordnen und über eigene Verhaltens- und Handlungsweisen nachdenken.
  • ... können sich mit Themen der nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen.

Schulstoff leicht gemacht!

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Logo Clip und klar!
Legende: SRF

Was erforschen Bioniker? Warum schwimmt ein Schiff? Wie funktioniert unser Gehirn und was ist Foodwaste? Antworten liefert «Clip und klar!» – auch auf «YouTube SRF Kids».

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Äusserst beschämend ist, dass die Schweizer AGRAR-Politik, eine klare, da verantwortungslose AGRAR-Miss-Politik ist, da diese seit vielen Jahren bewusst: ERDE - WASSER/TRINKWASSER - TIER und damit MENSCH = Bevölkerung vergiftet, schadet!!
    Industrialisierte CHEMIE-LW: anstatt "im Einklang mit NATUR und TIer" = bewusste Boden-Verdichtung mit Monstertraktoren- und Landmaschinen, Vergiftung mit tonnenweise CHEMIE seit Jahrzehnten des Ökosystems und damit auch der Bevölkerung!
    BLW, BLV, BAG, BAFU?
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Vor 50 Jahren, gabe es schon einmal einen "Boom" für natürliche - nachhaltig öko-logisch - produzierte Grundnahrungsmittel, unverfälschte - ohne Chemie und Co - Lebensmittel!!
    NUR, einzig und allein Sinn machend, da "Ökosystem" und damit auch die "Lebensgrundlage" der Menschen erhaltend = ist und bleibt: verantwortungsbewusste, nachhaltig öko-logische Landwirtschaft!!
    "Im Einklang mit NATUR und TIER" zum WOHL der Menschen!!
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Jede/r KonsumentIn, ist mitverantwortlich mit dem eigenen Konsum-Verhalten!
    Schon die Produktion von Grundnahrungsmitteln, muss unbedingt, da logisch im Einklang mit Natur und Tier = "nachhaltig öko-logisch" verantwortungsbewusst weltweit und schweizweit dringend ganzheitlich, einsichtigerweise endlich umgestellt werden!!
    "Ernährungssicherheit" - Lieblingsbegriff von SVP und Co, gibt es schon lange NICHT mehr durch die Schweizer Landwirtschaft!
    Fehlgeleitete Schweizer AGRAR-Politik!!
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