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Woher kommt unser Essen? Landwirtschaft in der Schweiz

Wie kommen die Nahrungsmittel auf unseren Teller? Wie schützt die Landwirtschaft unsere Natur und Tiere? Und welche Rolle spielt dabei der Boden? Moderatorin Angela Haas findet heraus, warum die Landwirtschaft in der Schweiz so wichtig ist.

Brot, Kartoffeln und Rüebli – Täglich landen verschiedene Lebensmittel auf unseren Tellern. Doch woher kommen sie eigentlich? Die Schweizer Landwirtschaft spielt dabei eine bedeutende Rolle und doch nehmen wir sie oft kaum wahr. Welche Arbeit steckt hinter unserem Essen?

Die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern

Seit der Mensch sesshaft ist, hat er Wälder gerodet, Felder angelegt und Tiere gehalten. Aus diesen Siedlungen entstanden unsere Dörfer und später Städte. Seit jeher sorgt die Landwirtschaft dafür, dass wir genug zu Essen und Trinken haben. Ein Besuch bei Sina Beck zeigt, wie vielfältig der Beruf der Landwirtin ist: Gras mähen und haltbarmachen, Tiere pflegen und Produkte verarbeiten. Landwirtschaft bedeutet nicht nur harte Arbeit, sondern auch Tradition und Handwerk.

Warum der Boden so wichtig ist

Forschende wie Olivier Heller untersuchen, wie Böden funktionieren. Besonders wichtig ist der Humus. Er entsteht aus Pflanzenresten und braucht bis zu 300 Jahre, um sich zu bilden.

Der Boden ist sehr spannend, weil einerseits alle Lebensmittel, die wir essen, etwas mit Boden zu tun haben und andererseits leben im Boden zwei Drittel aller bekannten Lebewesen.
Autor: Olivier Heller Doktorand, Forschender bei Agroscope

Humus spendet Pflanzen Halt und Nährstoffe und ist Lebensraum für viele Lebewesen wie Regenwürmer, Pilze und Bakterien. Ohne einen gesunden Boden gibt es keine Landwirtschaft. Olivier Heller erklärt: «Der Boden ist sehr spannend, weil einerseits alle Lebensmittel, die wir essen, etwas mit Boden zu tun haben – und andererseits leben im Boden zwei Drittel aller bekannten Lebewesen.»

Hinweise zum Unterrichtsmaterial

Unterrichtsmaterial Folge 1

Unterrichtsmaterial Folge 2

Unterrichtsmaterial Folge 3

Unterrichtsmaterial Folge 4

Die Landwirtschaft ist mehr als nur Lebensmittelproduktion. Die Serie «Landwirtschaft in der Schweiz» zeigt auf wie Bäuerinnen und Bauern Traditionen verbinden, welche Rolle Nachhaltigkeit und Forschung spielt und welchen Weg die Lebensmittel vom Acker bis auf den Teller gehen.

Informationen für Lehrpersonen

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Bezug zum LP 21

Die Schülerinnen und Schüler …

  • NMG.8.1.f: …können Merkmale der natürlichen und gebauten Umwelt in unterschiedlichen Räumen charakterisieren und typische Merkmale in verschiedenen Räumen der Schweiz, im Jura, im Mittelland und im Alpenraum vergleichen und einordnen.
  • NMG.8.1.g: …können sich mit Beschreibungen und Zuschreibungen zu Räumen und Bevölkerungsgruppen in der Wohnregion und in der Schweiz auseinandersetzen, sich dazu informieren, Vergleiche vornehmen sowie Aussagen überprüfen und einschätzen (z.B. Was ist typisch? Was ist anders? Zuschreibungen, Klischees, Realitäten).
  • NMG.8.2.d: …können zusammentragen und vergleichen, welche Bedeutung verschiedene Räume für die Nutzung verschiedener Menschen haben und über ihre eigene Ansprüche an Räume nachdenken (am Wohnort, in der Wohnregion, in der Stadt, an Freizeit- und Ferienorten).
  • NMG.8.2.f: …können in verschiedenartigen Räumen in der näheren und weiteren Umgebung erkunden und recherchieren, welche Nutzungsansprüche verschiedene Menschen haben sowie vermuten und einschätzen, welche Nutzungskonflikte dabei entstehen können (z.B. Landwirtschaft – Bauen, Wohnen – Verkehr, Freizeit/Tourismus – Naturschutz).

Stufe: Zyklus 2

Fächer: NMG

Stichwörter: Landwirtschaft, Bauern, Bäuerinnen, Nahrungsmittel, Produktion, Wiesen, Alpen, Traditionen, Tiere, Gemüse, Früchte, Brot, Milch, Boden, Erde, Humus, Lebensraum, Maschinen, Zukunft, Supermarkt, Foodwaste

Produktion: Karin Sutter, «SRF school» 2025

VOD: Unbegrenzt

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