Der Dezember, unser Stromfressermonat

Im Dezember verbrauchen die Menschen besonders viel Strom: Weihnachten steht vor der Türe, die Tage werden kürzer und der Bedarf nach Licht wird mit Kunstlicht gedeckt. Wie lässt sich trotzdem Strom sparen?

Eine Stromsteckleiste in Nahaufnahme
Bildlegende: Ohne Strom geht gar nichts. Mit weniger aber schon. SRF / Jürg Oehninger

Statistiken befördern Erstaunliches ans Licht: In einem Durchschnittshaushalt stehen heute viel mehr Geräte, die Strom benötigen, als früher. Und trotzdem sinkt der gesamte Stromverbrauch. Der Gerätebestand hat in den Jahren 2002 bis 2017 gesamthaft um 39.3% zugenommen und trotzdem ist der Gesamtverbrauch im gleichen Zeitraum um minus 9.3% erheblich reduziert worden (Quelle: Bundesamt für Energie). Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit.

Im Dezember steigt der Stromverbrauch

Der andere Teil der Wahrheit ist: Die Weihnachtsbeleuchtung hängt draussen. Die Tage sind so kurz, dass die elektrische Beleuchtung täglich einige Stunden mehr in Betrieb ist als sonst. Der Backofen steht mit Guetzli backen und Festtagsbraten schmoren im schieren Dauereinsatz. Und unter dem Weihnachstbaum liegt wieder viel Unterhaltungselektronik. Deshalb steigt der Stromverbrauch im Dezember.

Im «Treffpunkt» zeigt Jürg Nipkow, Energieexperte bei SAFE, der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz, wie sich Strom sparen lässt, ohne auf Weihnachten oder auf das Leselicht am Abend verzichten zu müssen; völlig kostenlos, nämlich mit dem eigenen Verhalten.

Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: Jürg Oehninger