Ohne Stiche einen Kaktus umtopfen

Kakteen umtopfen, ist eine heikle Angelegenheit. Je nach Grösse und Art der Pflanze können unterschiedliche Tipps hilfreich sein. Wichtig ist, dass man den Kaktus beim Umtopfen trotz den Stacheln stabil halten kann, ohne die Pflanze zu verletzen.

Ein Finger berührt einen Kaktus.
Bildlegende: Es gibt zig verschiedene Arten von Kakteen. Am besten erkundigt man sich bereits beim Kauf, wie und wann die Pflanze umgetopft werden soll. Colourbox

Bei kleineren Kakteen schützen sich die Hörer mit dicken Gartenhandschuhen oder Ofenhandschuhen. Grössere Pflanzen werden mit Schaumstoff, einer Decke, Polystyrolplatten, Verpackungsplastik oder Zeitungspapier umwickelt.

Die Wintermonate sind die ideale Zeit, um dem Kaktus eine neue Bleibe zu schenken. Mit dem Giessen sollte nach dem Umtopfen zwei bis drei Wochen gewartet werden. Anschliessend freut sich der Kaktus über einen rechten Gutsch Wasser.

Um die Feuchtigkeit im Topf zu kontrollieren, steckt man ein «Grillspiessli» aus Holz in die Erde. Der Spiess sollte bis an den Topfboden reichen und wird etwa zwei Finger breit über der Erde abgeknickt. Das Holz leitet die Feuchtigkeit, daher: Ist der Spiess trocken, benötigt der Kaktus Wasser.

Hat man grossflächig eine Ladung Stacheln eingefangen, können diese als Erste Hilfe mit einem Klebeband ab der Haut gezogen werden.

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Krispin Zimmermann