«Die Vetternwirtschaft in Tadschikistan schreckt Investoren ab»

Wir blicken jetzt nach Zentralasien – genauer nach Tadschikistan. Die ehemalige sowjetische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Ein Grossteil der wirtschaftlichen Misere ist allerdings hausgemacht.

Blick auf ein sehr ärmliches Dorf im Hochgebirge Tadschikistans
Bildlegende: Wo die moderne Welt noch nicht angekommen ist: bittere Armut in Tadschikistans Hochland. Keystone

Tadschikistan leidet unter einem autokratischen Regime, das Vetternwirtschaft begünstigt und Reformen blockiert. Anstatt die Wirtschaft anzukurbeln, widmet sich das tadschikische Regime vielmehr der eigenen Bereicherung und einem ausgeprägten Repressionskurs gegen mutmassliche Islamisten. Der Nährboden für radikales Gedankengut wird dabei erst recht gelegt. Daniel Wechlin, der Russland-Korrespondenten der NZZ, hat das Hochgebirgsland Tadschikistan kürzlich besucht.

Autor/in: Marlen Oehler, Redaktion: Marlen Oehler