«Journalisten in China arbeiten mit der Schere im Kopf»

Eigentlich dürfen sich ausländische Journalisten bis auf die Provinz Tibet in China frei bewegen. Eigentlich. In der Praxis aber zeigt sich eine andere Realität, der staatlichen Überwachung kann man sich kaum entziehen.

Eine Gruppe Journalisten belagert einen Politiker vor dem Parteikongress,
Bildlegende: Zwischen Zensur und Selbstzensur: Journalisten in China Keystone

In gewissen Regionen reagieren die Sicherheitsbeamten äusserst nervös. Etwa in der Provinz Xinjiang, wo Millionen von muslimischen Uiguren leben. Aber auch in anderen Provinzen Chinas werden ausländische Journalisten genau beobachtet, schikaniert, überwacht. Gefährdet sind aber vor allem die lokalen Interviewpartner, erzählt China-Korrespondent Martin Aldrovandi im Gespräch über die Arbeitsbedingungen und Herausforderungen von ausländischen Journalisten in China. 

 

Autor/in: Marlen Oehler, Redaktion: Marlen Oehler