Ungarn: Ein Pfarrer im Spannungsfeld zwischen Roma und Nicht-Roma

Der Norden von Ungarn gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. Viele Ungaren sind weggezogen, gleichzeitig sind viele Roma zugezogen. Misstrauen und Vorurteile beherrschen das Klima. Der evangelisch-reformierte Pfarrer Levente Sohajda vermittelt zwischen den Fronten.

Als Roma im Norden von Ungarn zu leben, ist weiss Gott kein Vergnügen: Die Infrastruktur in den Roma-Siedlungen ist marginal, die Arbeitslosigkeit liegt bei mindestens 80 Prozent. Dazu kommt, dass die rechtsradikale Partei Jobbik immer wieder Stimmung macht gegen die Roma. Das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) hat in einem dieser von Elend und Armut gezeichneten Dörfer ein Projekt aufgebaut, das Roma-Kinder aus der Perspektivlosigkeit holen soll.

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Glocken der Heimat der ev.-ref. Kirche in Mettmenstetten ZH

Redaktion: Kathrin Ueltschi