Zum Inhalt springen

Header

Video
Wieder mehr Freiheiten für den Sport
Aus Sport-Clip vom 14.04.2021.
abspielen
Inhalt

Bundesrat lockert weiter Wieder 100 Zuschauer erlaubt – Amateursport kann loslegen

Im 3. moderaten Öffnungsschritt, den der Bundesrat am Mittwoch präsentiert hat, geniesst auch der Sport wieder mehr Freiheiten.

Die Lage rund um die Corona-Pandemie in der Schweiz ist weiterhin fragil. Gleichwohl ist für die Landesregierung das Risiko einer weiteren Öffnung vertretbar. Auf den Sport runtergebrochen treten per nächsten Montag, 19. April, zwei entscheidende Änderungen in Kraft:

  • Bei Veranstaltungen draussen sind künftig 100 Zuschauer bzw. maximal ein Drittel der Stadionkapazität erlaubt.
  • Bei Sportarten ohne Körperkontakt können auf Amateurstufe wieder Wettkämpfe mit maximal 15 Personen, jedoch ohne Publikum durchgeführt werden.

Drinnen Sportanlässe mit 50 Personen

Die Rückkehr zum Zulass von wenig Publikum – etwa bei Fussballspielen – geht mit Einschränkungen einher. So gilt eine Sitzpflicht, und die Maske muss immer getragen werden. Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. Konsumation ist verboten.

Veranstaltungen, die in geschlossenen Räumen stattfinden, können künftig wieder mit 50 Personen abgehalten werden.

Disziplinen mit Körperkontakt müssen sich gedulden

Im Amateursport haben für unter 20-Jährige schon länger Ausnahmen gegolten. Neu werden die Vorgaben für sportliche Aktivitäten auch für Erwachsene gelockert. Bei der Rückkehr zur Normalität in einem 15-köpfigen Kreis muss entweder eine Maske getragen oder der erforderliche Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. In Innenräumen gilt Maskenpflicht und ist die Abstandsregel verbindlich.

Dagegen sind Sportarten mit Körperkontakt in Innenräumen weiterhin nicht erlaubt.

Positiver Schritt für Swiss Olympic

Swiss Olympic begrüsst die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen «als kleiner Schritt Richtung Normalität». Sie würden für einen Teil des Schweizer Sports eine gewisse Erleichterung in der aktuellen Situation bedeuten. «Ab der nächsten Woche erhalten mehr Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit, im Verein Sport zu treiben und sich an Wettkämpfen zu messen – wenn auch in 15er-Gruppen. Das wird einen positiven Einfluss auf die Resilienz vieler Menschen haben», sagt Jürg Stahl, der Präsident von Swiss Olympic.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

13 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Richard Bremgartner  (Richard)
    Herren Graber und Spuhler, es geht hier nicht um eine Mathe Stunde, lesen sie einfach den Text, da steht das Wort minimum! Ich habe mit dieser Aussage nichts gegen 50%.
  • Kommentar von Hugo Bazin  (pstcnowwd)
    Wieder mal eine sehr schlimme Entscheidung des BRs. Sie sagen, ihre Entscheidung sei "gesellschaftlich vertretbar". Jedoch steigen die Zahlen schon zu fest und wir werden uns in einigen Wochen wieder der Lage finden, dass Sachen zugehen. Diese Entscheidung is also weder gesellschaftlich, noch gesundheitlich vetretbar, weil wir die Auswirkungen dieser Öfnnung bis in den Sommer spühren werden. Wann lernt die Schweiz endlich mal ein bisschen geduldig zu sein. Es ist nicht als wäre gerade alles zu
    1. Antwort von Christian Jost  (Christian Jost)
      Sie dürfen sich gerne für ein weiteres Jahr daheim verschanzen, wenn sie wollen. Steht jedem frei und die Risikogruppe konnte sich zudem impfen, daher existiert keine Übersterblichkeit!

      Was auch immer sie für Zahlen suchen um ihr Gesicht zu wahren, nur weil man Tests nun gratis abgibt, sterben nicht meht Leute.

      Irgenwann müssen wir uns damit abfinden, zurück zur Normalität und Selbstverantwortung und schauen dass wir z.B. psychische Erkrankungen (dank BR-Entscheide!) u.v.m. ernst nehmen!
    2. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Das meinen Sie, Herr Bazin. Ginge es nach mir, würde ich schon lange viel mehr öffnen, jedoch sinnvollere Massnahmen verordnen. Langsam sollte jede/r merken, dass diese Beschränkungen keinen wirklichen Sinn/Effekt haben und den Menschen ihre Freiheit zurück gegeben werden muss. Wer es dann für angebracht hält, sich weiterhin auf irgendeine Weise zu verstecken, darf/soll das gerne tun.
    3. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      @Jost. 1. Muss sich niemand zuhause verschanzen 2. Risikogruppen konnten sich bis heute noch nicht alle impfen 3. Ist es bewiesen das mehr Leute sterben (wegen Covid).
      Also gut möglich das im Coronaparadies Schweiz, Dank der sehr laschen Massnahmen, im Sommer alles wieder dicht sein wird !
    4. Antwort von Elias Wiegratz  (EliasWigi)
      Falsch! Die Todeszahlen sind gesunken!
  • Kommentar von Richard Bremgartner  (Richard)
    50 Zuschauer in einem Kino mit 100 Sitzplätzen ist sicher in Ordung, aber in einem Freiluftstadium mit 20‘000 Sitzplätzen dürfen nur 100 Zuschauer rein! Das ist mit Sicherheit ein Überlegungsfehler, da hätten sie mindestens 33 % des Zuschauervolumens erlauben dürfen.
    1. Antwort von Erwin Graber  (Oncapintada)
      Da dürfen nicht 50 sondern nur 33 rein. 1/3
    2. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Da ist ein guter Mathematiker gefragt.lol