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Warum Tom Lüthi als Weltmeister überfordert war – und ihm Stürze nicht nur geschadet haben
Aus Ufwärmrundi vom 17.11.2021.
abspielen. Laufzeit 45:35 Minuten.
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Im Sportcast «Ufwärmrundi» Tom Lüthi: Ein Weltmeister, der nicht damit umgehen konnte

Eine grosse Karriere ging zu Ende, viele Geschichten und Erinnerungen bleiben. In der Ufwärmrundi sprach er darüber.

318 GP-Starts, 65 Podestplätze und ein Weltmeistertitel. Die Karriere von Rennfahrer Tom Lüthi kann sich sehen lassen, nun ist seine Karriere aber vorbei. Der Emmentaler hat nach 19 Saisons genug und ist zurückgetreten. Über Jahre hat er die Schweizer Motorrad-Szene geprägt, 17 GP-Siege konnte er in seiner Karriere feiern.

Der 35-Jährige hat in seinen fast 20 Jahren als Profi viel erlebt. Das Highlight der Karriere war natürlich der Weltmeistertitel 2005 in der 125er-Klasse. Wobei der Emmentaler heute sagt: «Ich konnte mit diesem Titel und was um mich herum geschah überhaupt nicht umgehen, alle wollten etwas von mir – das war mir schlicht zu viel.» Tom Lüthi war auch mehrere Male nahe dran am Weltmeistertitel in der Moto2-Klasse. «Ja, das gebe ich zu. Dass mir der Moto2-Titel fehlt, wurmt mich», sagt er.

Legende: v.l.n.r: SRF-Kommentator Claude Jaggi, Töffrennfahrer Tom Lüthi und Moderator Olivier Borer nach der Aufnahme in Linden, der Heimat von Tom Lüthi. SRF

Es gibt aber auch Momente in der Karriere des Tom Lüthi, die bei ihm selbst noch immer Fragezeichen auslösen. Lüthi erinnert sich: «Einmal lag ich nach einem heftigen Sturz im Spital, später zu Hause nur im Bett und auf dem Sofa. Als ich dann praktisch vom Sofa direkt auf den Töff stieg, gewann ich das Rennen – wie ich das gemacht habe, weiss ich noch heute nicht.»

Weitere Geschichten von Tom Lüthi und wie ihn SRF-Kommentator Claude Jaggi erlebt hat hören Sie im Audio.


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