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Rogge im Alter von 79 Jahren gestorben (Pascal Fournier, ARD)
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Reformer in der Krise Ehemaliger IOC-Präsident Jacques Rogge gestorben

Der frühere Präsident des Olympisches Komitees ist im Alter von 79 Jahren verstorben.

Rogge führte den Dachverband von 2001 bis 2013, ehe er im Amt von Thomas Bach abgelöst wurde. In einer ersten Reaktion würdigte Bach seinen belgischen Vorgänger als «vollendeten Präsidenten», der dabei geholfen habe, das IOC zu modernisieren und transformieren.

Rogge, ein ehemaliger Chirurg, Rugbyspieler und dreimaliger Olympia-Teilnehmer im Segeln, galt als Kämpfer gegen das Doping. Nach seiner aktiven Laufbahn hatte er zunächst das Belgische Olympische Komitee und den europäischen Dachverband angeführt, ehe er an die Spitze des IOC rückte. «Zuallererst liebte Jacques den Sport und das Zusammensein mit Athleten», sagte Bach. Diese Leidenschaft habe er auf ansteckende Weise jedem vermittelt, der ihn gekannt habe.

Vorreiter im Kampf gegen Doping

Besonders in den ersten Jahren seiner Präsidentschaft hatte Rogge das durch den Korruptionsskandal stark angekratzte Image der obersten Weltorganisation des Sports aufpoliert. Dazu gehörte auch eine Verschärfung des Kampfes gegen Doping, jedoch ohne den Sportbetrug in den Grundfesten erschüttern zu können.

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