Zum Inhalt springen

Header

Video
Zukunftstag des Schweizer Sports
Aus sportflash vom 09.06.2020.
abspielen
Inhalt

Swiss Olympic gefordert Schweizer Sport kann die Corona-Krise nur gemeinsam bewältigen

In Bern wurden Strategien zur Bewältigung der Krise diskutiert. Sportministerin Amherd nimmt Swiss Olympic in die Pflicht.

Die Folgen der Corona-Krise für den Schweizer Sport sind noch nicht absehbar. Klar ist, dass die Auswirkungen für Vereine, Verbände, Veranstalter und Athleten gross sind. In Bern diskutierten 80 Interessenvertreter über mögliche Strategien zur Bewältigung der Krise.

Nähere Zukunft des Sports sieht düster aus

Unzählige abgesagte Anlässe, deutlich weniger Einnahmen und Beiträge sowie Sponsoren, die abzuspringen drohen – die nähere Zukunft des Sports sieht wegen der Auswirkungen der Pandemie nicht nur im Spitzenfussball und -Eishockey düster aus.

Video
Remund: «Müssen Strukturen sichern und darin investieren»
Aus Sport-Clip vom 09.06.2020.
abspielen

Projekt «Strategie Sportwirtschaft 5.0» lanciert

Um die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen, lancierten das Bundesamt für Sport (Baspo) und der Dachverband Swiss Olympic in den letzten Wochen das Projekt «Strategie Sportwirtschaft 5.0». Das Ziel ist es, damit die Strukturen zu erhalten, die finanziellen Einbussen aufzufangen und vor allem die Vielfalt des Schweizer Sports auch langfristig zu sichern.

Bundesrätin Amherd nimmt Swiss Olympic in die Pflicht

Bundesrätin Viola Amherd nahm beim Treffen am Dienstag im Stade de Suisse insbesondere Swiss Olympic in die Pflicht. «Swiss Olympic muss das riesige Potenzial nutzen, um sich als Dachorganisation und nationaler Förderer des Sports zu positionieren und die gesamte Gesellschaft in dieser Entwicklung mitzunehmen», sagte sie in ihrer Rede vor den rund 80 Vertretern.

Video
Stöckli: «Schweizer Sport muss sich für Zukunft fit machen»
Aus Sport-Clip vom 09.06.2020.
abspielen

Klare Botschaft: Nicht nur Spitzensport darf profitieren

Die notwendige Neuorientierung werde durch die Massnahmen des Bundes begleitet. Damit verbunden seien aber klare Erwartungen, so die Sportministerin. Sie forderte die Dachorganisation des Schweizer Sports und die angeschlossenen Verbände auf, sich entsprechend zu öffnen.

Verbände und Vereine müssen der zunehmenden Flexibilität und Individualisierung im Sport gerecht werden.
Autor: Viola AmherdSportministerin

Amherd wies darauf hin, dass der Sport in der Zukunft nur gefördert werde, wenn nicht nur der Spitzensport profitieren könne. Sie unterstrich wie bereits mehrmals zuvor, dass der Behindertensport stärker zu integrieren und Schwerpunkte bei der Mädchen- und Frauenförderung zu setzen seien.

Die Angebote und Strukturen müssen überdacht und angepasst werden.

«Die Zeit dafür ist günstig», so Amherd weiter. Die Aufbruchstimmung nach Aufhebung der pandemierechtlichen Einschränkungen sei gross. «Die Angebote und Strukturen müssen überdacht und angepasst werden», sagte Amherd.

SRF zwei, sportflash, 09.06.2020, 20:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Fabian Meier  (FabianMeier96)
    sobald wieder trainings angeboten wurden, waren diese voll besetzt. es ist nicht nur an swiss olympc die vereine im breitensport zu unterstützen, die vereine müssen dies auch wollen.
    die ganze ehrenamtliche arbeit im bereich organisation einer juniorenabteilung muss viel mehr geschätzt und evtl. auch bezahlt werden. wobei klar zu sagen ist, nur durch bezahlung werden die amtsträger nicht besser, da braucht es mehr unterstützung. aber das paket macht die vereinsarbeit interessanter!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Anreiner  (Hans.Anreiner)
    Fromme Wünsche doch alles wird scheitern, weil die Vermarktung nicht stattfinden kann. Wo kein Geld fliesst, geschieht auch nichts. Da kann man noch so schöne Konzepte und Strategien entwickeln. Swiss Olimpic hat sich bis dato nur marginal für den Breitensport eingesetzt. Mit schönen Broschüren und ein paar I+S Kürschen ist dem Breitensport noch lange nicht geholfen. Der Spitzensport wird von alleine hochkommen, weil da irgend wann wieder Gelder fliessen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen