16 Sekunden vor Schluss hatte Otto Leskinen Lulea, das zu diesem Zeitpunkt alles nach vorne warf, mit dem 2:2 in die Verlängerung des Finals der Champions Hockey League gerettet. Frölunda, das das Endspiel zuhause austragen durfte, liess sich davon aber nicht verunsichern.
Nach fast fünf Minuten in der Verlängerung schoss Jere Innala die Göteborger im Powerplay mit einem One-Timer doch noch zum Sieg. Es ist für Frölunda bereits der fünfte Titel in der CHL. Nach zwei Siegern aus der Schweiz, Genf-Servette und ZSC Lions, wandert der Pokal damit wieder nach Göteborg.
Umkämpfter Final
Der Sieg für Frölunda war insgesamt verdient, das Heimteam, bei dem mit Dominik Egli auch ein Schweizer auf dem Eis stand, hatte in einer engen Partie mehr Offensivaktionen. Nicklas Lasu mit einem Shorthander (32.) und Jacob Peterson im Powerplay (48.) hatten das Team von Robert Ohlsson zweimal in Führung gebracht. Eetu Koivistoinen glich ein erstes Mal aus (52.), bevor Leskinen dann die Overtime erzwang. Dort hatte Frölunda dann aber erneut die Nase vorn.