Mit einem 4:1-Heimsieg in der mit 3648 Zuschauern ausverkauften Grabenhalle hat der souveräne Qualifikationssieger Sierre am Dienstagabend gegen La Chaux-de-Fonds den letzten Schritt zum Meistertitel in der zweithöchsten Schweizer Eishockey-Liga gemacht.
Der Traditionsverein entschied die Playoff-Finalserie mit 4:1 Siegen klar für sich und sorgt dafür, dass der Meisterpokal ein Jahr nach dem Titelgewinn von Kantonsrivale Visp im Wallis bleibt.
Ajoie kann aufatmen
Es ist eine Rückkehr zu altem Glanz, die vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Nach dem finanziellen Kollaps 2013 und dem Zwangsabstieg in die Niederungen der 3. Liga kehrte der HC Sierre innert sechs Jahren in die Swiss League zurück.
Da Sierre im Gegensatz zu La Chaux-de-Fonds nicht aufstiegsberechtigt ist, entfällt die Liga-Qualifikation gegen den Verlierer des Abstiegsplayoffs der National League. Damit steht fest: Der HC Ajoie verbleibt kampflos in der höchsten Spielklasse.