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Frauen-Profiliga PWHL Müllers Boston verliert 1000 km entferntes «Heimspiel»

Das PWHL-Team Boston Fleet mit der Schweizerin Alina Müller hat eine spezielle Partie hinter sich.

Bostons Hannah Brandt steht in einen Schuss von Sydney Bard.
Legende: Wende im Schlussdrittel Vancouver (hier Sydney Bard bei der Schussabgabe) setzt sich gegen Boston durch. Getty Images/Dave Reginek

Es ist, als ob die ZSC Lions ein Heimspiel in Kopenhagen austragen würden: Die Boston Fleet bestritten in der Nacht auf Sonntag als nominelles Heimteam eine Partie gegen die Vancouver Goldeneyes im rund 1000 km entfernten Detroit.

Izzy Daniel schoss Vancouver zum 4:3-Sieg, nachdem Boston bis in die 45 Minute noch 3:1 geführt hatte. Die Schweizer Boston-Stürmerin Alina Müller blieb in ihren 16:28 Einsatzminuten ohne Skorerpunkt.

Ziel: Frauen-Eishockey im ganzen Land

Hintergrund der Ansetzung ist die so genannte «Takeover-Tour». Die Liga, die aus nur je vier amerikanischen und kanadischen Teams besteht, will damit das Frauen-Profieishockey zu Fans ohne eigene Franchise bringen.

16 Partien in 11 klubfremden Städten sind diese Saison angesetzt. Die «Takeover»-Tour findet zum 3. Mal statt. Der Boom der ersten beiden Jahre hat sich allerdings abgeschwächt. Beim Gastspiel der PWHL in Detroit vor zwei Jahren wurden 13'736 Fans gezählt – am Samstag waren es noch 9624.

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