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Wichtige Entscheide im Schweizer Eishockey
Aus Sport-Clip vom 11.05.2020.
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Revolution im Schweizer Hockey Bestätigt: Keine Absteiger und ein neuer Modus

  • In der nächsten Saison werden keine Teams aus National und Swiss League absteigen.
  • Für die übernächste Spielzeit (2021/22) könnten beide Ligen auf 13 Teams aufgestockt werden.
  • Neu werden zudem ab nächster Saison 52 Runden gespielt (bislang 50) und die sogenannten Pre-Playoffs durchgeführt.
  • Noch offen sind die «Ausländerfrage» und der Starttermin zur neuen Saison.

In der Saison 2020/21 wird es in den obersten zwei Schweizer Eishockey-Ligen keine Absteiger mehr geben. Dies wurde am Montag an der Ligaversammlung aller Klubs in der Berner Eishalle bestimmt. Damit fällt auch die Liga-Quali weg.

Da den Siegern in Swiss und MySports League der Aufstieg gleichzeitig nicht vorenthalten werden soll, könnten die obersten beiden Spielklassen auf die übernächste Spielzeit (2021/22) auf 13 Teams aufgestockt werden. Die Meister müssten dafür aber zusätzlich gewisse wirtschaftliche Voraussetzungen erfüllen.

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Vaucher: «Wir haben absolut keine Planungssicherheit»
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Solidaritätsrunden und Pre-Playoffs

Neu werden ab nächster Saison 52 Runden ausgespielt (bislang 50). Jeder Klub bestreitet ein Heimspiel mehr. Die zwei zusätzlichen sogenannten «Solidaritätsrunden» finden am 1. November und 14. Februar statt. Liga-Direktor Denis Vaucher erklärt: «Diese Runden sollen den Fans, Sponsoren und TV-Partnern etwas von den Playoffs zurückgeben.»

Die Playoffs werden ebenfalls angepasst. Die ersten 6 Teams stehen direkt in den Viertelfinals, die Plätze 7 - 10 nach der Qualifikation kämpfen in den Pre-Playoffs um die verbleibenden zwei Playoff-Plätze: In einer Best-of-3-Serie trifft der 7. auf den 10. und der 8. auf den 9. Die zusätzlichen Partien sollen die ausbleibenden Einnahmen etwas abfedern.

Ausländerfrage noch nicht geklärt

Was mögliche Transfers anbelangt, einigten die Klubs sich zudem auf ein «Gentlemen’s Agreement»: Spieler, die per 1. Mai 2020 über einen gültigen Vertrag bei einem Team der National oder Swiss League verfügen, dürfen bis zur nächsten Ligaversammlung am 17. Juni von keinem anderen Klub kontaktiert oder verpflichtet werden.

Erst beim nächsten Liga-Treffen soll auch die Ausländerfrage betreffend der NHL-Ausstiegsklausel geklärt werden: Möglich wäre, dass Spieler, die nach Nordamerika wechseln, durch einen zusätzlichen Ausländer ersetzt werden dürfen. Dieser würde das Ausländerkontingent nicht belasten.

Ebenfalls noch offen ist die grundsätzliche Frage, wann und wie die neue Saison aufgrund der Corona-Pandemie überhaupt starten wird. Insbesondere auch die «Solidaritätsrunden» basieren auf der Annahme, dass die Meisterschaft wie derzeit geplant im September oder spätestens im Oktober gestartet werden kann.

Radio SRF 3, 11.05.20, 13:10 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Kunz  (Hacla)
    Wiso einfach wenns auch kompliziert geht. Noch mehr Spiele! Es dauert jetzt schon zu lange bis die Playoffs beginnen. Zu dem sind die 6 Zusatzspiele sportlich unfair. 4 Runden ( 44Spiele) und Modus beibehalten. Die nächste Saison wird nicht im September beginnen!
  • Kommentar von Carlo Steiner  (champ1)
    Die Fans können Druck erzeugen, indem sie nur die Playoff-Spiel besuchen, ich bin überzeugt, die Neugestaltung des Modus wird rasch wieder angepasst!
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Ich finde den neuen Modus nicht gut mit 13 Mannschaften obwohl ich Kloten-Fan bin.